Bündner Tourismus lanciert eigenes Wetterportal
Unter Führung von Bergbahnen Graubünden lanciert der Bündner Tourismus auf die Wintersaison ein eigenes Wetterportal im Internet. Tagesgäste und Kurzaufenthalter können das Wetter in Graubünden aufgrund von Daten von SF Meteo suchen und sollen für Ausflüge motiviert werden.
Unter Führung von Bergbahnen Graubünden lanciert der Bündner Tourismus auf die Wintersaison ein eigenes Wetterportal im Internet. Tagesgäste und Kurzaufenthalter können das Wetter in Graubünden aufgrund von Daten von SF Meteo suchen und sollen für Ausflüge motiviert werden.
Chur. – Aufgrund einer Analyse des Gästeverhaltens bezüglich der Wetterprognosen, eines Konzepts zur Nutzung der Wettervorhersage für Graubünden als Marketinginstrument und einer Befragung durch ein Marktforschungsinstitut ist ein Bündner Wetterportal entstanden. Exklusiv-Partner ist SF Meteo. Dieses wurde am Dienstag in Chur den Medien vorgestellt.
Da die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Graubünden-Gästen im Winter bei nur mehr drei Übernachtungen liegt, wird die Bedeutung von Tagesgästen und Kurzaufenthaltern immer grösser, hiess es. Laut der Studie sind die Hälfte der Gäste bei der Wahl ihrer Destination flexibel, die Entscheide über einen Ausflug werden dabei kurzfristig und aufgrund von Angaben zu Sonnenschein oder Pistenverhältnissen gefällt.
Differenzierte Wetterprognosen
Das Marktpotential für Tagesreisende Skifahrer und/oder Snowboarder aus dem Kanton Zürich und der Ostschweiz beträgt pro Winter 70 Millionen Franken. Gleichzeitig sind im Winter 25 Prozent oder 65 Millionen Franken des gesamten Verkehrs- und Gastroertrages der Bündner Bergbahnen direkt vom Wetter abhängig.
Durch die Mitgliedsunternehmen von Bergbahnen Graubünden ist der Kanton repräsentativ abgedeckt. Bereits beim Start sind die Destinationen Engadin St. Moritz, Davos Klosters, Flims Laax, Engadin Scuol Samnaun. Lenzerheide, Arosa und Savognin dabei.
1,5 Millionen Franken
Für das Portal wird auch eine Sommerversion erarbeitet. Ab der Sommersaison 2013 kommen weitere Destinationen dazu. Das Wetterportal wird es auch als mobile Applikation verfügbar sein und von den Destinationen und Bergbahnen auf ihren Homepages integriert.
Das Budget für das Portal auf fünf Jahre beläuft sich auf 1,5 Millionen Franken. Finanziert wird es vom Bündner Tourismus mit 0,6 Millionen, dem Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern mit 0,5 Millionen sowie dem Kanton Graubünden mit 0,4 Millionen Franken. (so)
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