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Bündner Strombarone können wieder hoffen

In der Bündner Energiewirtschaft keimt wieder etwas Hoffnung, dass Grossprojekte in der Wasserkraft doch noch realisiert werden können. Grund dafür ist das Bekenntnis des Nationalrates zur finanziellen Förderung der Wasserkraft.

Südostschweiz
04.01.15 - 08:00 Uhr
Zeitung

Chur. – Dass die sistierten Wasserkraftwerk-Projekte Chlus und Lagobianco des Bündner Energiekonzerns Repower trotz der neuen Ausgangslage nicht von heute auf morgen realisiert werden können, dessen ist man sich bei Repower bewusst. «Nach dem Nationalratsentscheid herrscht aber wieder etwas Zuversicht», sagt Repower-Sprecher Werner Steinmann.

Wann die Kraftwerke realisiert werden könnten, bleibe aber weiterhin offen, erklärt Steinmann. Dies nicht zuletzt mit Blick auf den fortlaufenden Preiszerfall auf dem Strommarkt.

Martin Schmid gibt sich zurückhaltend

Der Bündner FDP-Ständerat Martin Schmid warnt vor all zu grossen Erwartungen: Es bestehe kein Grund für Zuversicht, sagt er. Der Nationalrat habe sich zwar grundsätzlich für die Subventionierung der Wasserkraft ausgesprochen. «Es sind aber dennoch viele wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Förderung von erneuerbaren Energien ungeklärt.» Schmid schliesst aber nicht aus, dass sich der Entscheid des Nationalrates positiv auf die Pläne in der Bündner Energiewirtschaft auswirken könnte. (mo)

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