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Die Glarner Kantonalbank legt eine erfreuliche Halbjahresbilanz vor

Die Glarner Kantonalbank legt eine erfreuliche Halbjahresbilanz vor

Der Halbjahresbericht der Glarner Kantonalbank zeichnet ein gutes Bild. Geschäftserfolg und Reingewinn bleiben trotz höherer Investitionen auf Vorjahresniveau.

Lucas
Blumer
13.08.21 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Die Glarner Kantonalbank hat ein gutes halbes Jahr hinter sich.
SASI SUBRAMANIAM

Es sei ein investitionsstarkes Halbjahr gewesen, schreibt die Glarner Kantonalbank (GLKB) in ihrem Halbjahresbericht vom Donnerstag. Investiert wurde zum Beispiel in mehr Personal: 28 neue Stellen hat die GLKB seit Juni 2020 geschaffen und beschäftigt somit aktuell 268 Mitarbeitende inklusive 16 Lernende. Dadurch wuchs der Personalaufwand zwar um 15,2 Prozent, trotzdem stieg der Geschäftserfolg im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent auf rund 15,4 Millionen Franken. Der Reingewinn hingegen sank um 1,1 Prozent auf 13,1 Millionen Franken. Die GLKB begründet dies mit einer höheren Bereitstellung für Steuern.

Investitionen in die Zukunft

Weiter hat die GLKB entsprechend ihrer Strategie «digital und persönlich» im Bereich Onlineprodukte und -prozesse investiert. Mit selbstständig entwickelten Produkten und Prozessen soll insbesondere die GLKB Kreditfabrik weiter gefördert und auf dem Markt etabliert werden. Sie übernehme per Mitte Jahr schrittweise die Verwaltung des gesamten Hypotheken­bestands der Mobiliar, welcher rund 1,4 Milliarden Franken ausweise. Dadurch sei es auch möglich, einen Service-Standort der GLKB im Kanton Bern zu eröffnen. Von der Kreditfabrik erhoffe man sich eine «prosperierende Entwicklung» in den nächsten Jahren, heisst es weiter.

Trotzdem blieben das Privat- und Firmenkundengeschäft sowie das Vermögens- und Anlagegeschäft als ihre wichtigsten Eckpfeiler bestehen, informiert die GLKB. So steht im Halbjahresbericht auch, dass es «sehr erfreulich» sei, dass ein Wachstum im Kerngeschäft der Hypotheken um 109 Millionen Franken verzeichnet werden konnte. Um den Heimmarkt zu stärken und die Glarner Wirtschaft während der Pandemie zu unterstützen, stellte die GLKB im Januar ausserdem ein zweites Hilfspaket von über 10 Millionen Franken zur Verfügung. Davon sei allerdings nur ein verschwindend kleiner Teil verwendet worden, sagt Patrik Gallati, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung der GLKB. Er gehe davon aus, dass der Überbrückungskredit aus 2020 ausgereicht habe, und die Glarner Unternehmerinnen und Unternehmer über genügend Mittel verfügen, um das Überleben ihrer Betriebe zu sichern.

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