Der Kanton will Unternehmen nach Glarus locken
In einer kleinen Broschüre macht der Kanton auf die vielen «Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Glarus» aufmerksam.
In einer kleinen Broschüre macht der Kanton auf die vielen «Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Glarus» aufmerksam.
Die Kontaktstelle für Wirtschaft des Kantons Glarus hat eine kleine Broschüre kreiert, die Firmen, Firmengründer und Privatpersonen davon überzeugen soll, ins Glarnerland zu ziehen. Darin wird laut Medienmitteilung des Kantons Glarus der Wirtschafts- und Freizeitraum «bildstark ins Licht» gerückt.
Die Broschüre mit dem Namen «Glarner Kit» kommt im Format einer CD daher und lässt sich auf alle vier Seiten zu einem Kreuz auffalten. Einmal vollständig geöffnet findet sich darin «ein Stück Glarner Industriegeschichte»: Ein Glarnertüechli als kleine Überraschung.
Fünf Franken für ein Kit
«Glarner Unternehmen kennen und schätzen die Vorzüge des Standortes. Das Glarner Kit macht diese nun für Auswärtige fassbarer. Es stellt die Pluspunkte unseres Kantons potenziellen Zuzügern einfach, charmant und wirkungsvoll vor», erklärt Christian Zehnder, Leiter Standortpromotion der Kontaktstelle für Wirtschaft, die das Glarner Kit initiiert hat.
Schlanke Strukturen, tiefe Steuern und eine Bevölkerung, die im interkantonalen Vergleich das zweithöchste frei verfügbare Einkommen der Schweiz für sich beanspruchen darf: Das sind gemäss Mitteilung drei der Vorzüge des Kanton Glarus als Wirtschaftsstandort, von denen Zehnder spricht.
Ausserdem sei der Kanton Glarus Teil der Greater Zurich Area (GZA). Glarnerinnen und Glarner würden vom direkten Anschluss an den grössten Metropolitanraum der Schweiz profitieren und hätten gleichzeitig ein alpines Naturparadies vor der Haustür. Ausserdem würde der traditionell stark industrialisierte Kanton Unternehmen mit erneuerbarer Energie aus den eigenen Wasserkraftwerken versorgen.
Das «Glarner Kit» kommt gemäss Mitteilung bei Gesprächen mit ansiedlungsinteressierten Unternehmerinnen und Unternehmern sowie an Veranstaltungen zum Einsatz – und kostet fünf Franken. (ivk)
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