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«Dorflädäli» in Riedern braucht Unterstützung

Die Gemeinde Glarus und der Verein «Pro Dorfläbä Riederä» rufen dazu auf, bei der Wahl des Einkaufsortes auch an ihr «Dorflädeli» zu denken. Denn die Situation um dieses sei ernst.

Südostschweiz
Dienstag, 10. November 2020, 04:30 Uhr Unter Druck
Die Gemeinde Glarus und der Verein «Pro Dorfläbä Riederä» unterstützen den Dorfladen und möchten die Einwohnerinnen und Einwohner von Riedern dazu sensibilisieren, bei der Wahl des Einkaufortes ab und zu auch an ihr «Dorflädäli» zu denken.
GEMEINDE GLARUS

Die lokalen kleineren Dorfläden sind schweizweit bereits seit Jahren unter grossem Druck. Die Konkurrenz zu den grossen Anbietern lastet schwer. Dabei seien diese Dorfladen unverzichtbar, insbesondere für Personen, die nicht (mehr) mobil sind, betont die Gemeinde Glarus nun erneut in einer Medienmitteilung. Und nicht zuletzt seien die Dorfläden auch in sozialer Hinsicht oft sehr wertvolle Treffpunkte.

Die Situation des Dorfladens in Riedern sei ernst, wie die Gemeinde mitteilt. Das Dorflädäli sei dringend auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. «Es braucht genügend Umsatz, damit der Dorfladen zumindest selbsttragend geführt werden kann», so die Gemeinde.

Mit Unterstützung des Vereins «Pro Dorfläbä Riederä» hat der Dorfladen Riedern deshalb Ende Oktober eine Aktion durchgeführt, um die Riedener auf die Situation aufmerksam zu machen. Auf dem Dorfplatz wurden Wienerli mit Brot angeboten und der Verein Pro Dorfläbä Riederä und der Dorfladen hatte Glühwein und andere Getränke dazu gesponsort. Auf die vielen regionalen Eigenprodukte, welche im Dorfladen angeboten werden, wurde ein Rabatt gewährt.

Die Gemeinde Glarus und der Verein «Pro Dorfläbä Riederä» unterstützen den Dorfladen und möchten die Einwohnerinnen und Einwohner von Riedern dazu sensibilisieren, bei der Wahl des Einkaufortes ab und zu auch an ihr «Dorflädäli» zu denken. (eing)

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Solche Lädelis ,werden es schwer haben zum überleben.Der sogenannte Tante Emma Laden war einmal.Meine Mutter die auch Emma hiess, arbeitete in einem solchen Laden.Da waren die Teigwaren noch in Schubladen und das Reis und auch andere Waren in einem grossen Sack.Das war in den 30iger Jahren*Mit dem Lädelisterben in den Dörfern ,kam auch das Sterben mit den Restaurants.Wir hatten in unserem Dorf mal circa 16 17 Gasthäuser drei davon mit einem Saal.Jetzt haben wir noch in unserem Dorf circa 5 halblebige Restaurants.Nur eine Frage der Zeit:sind auch diese Vergangenheit.Das sagt einer:Der noch im Löwen mit Saal und im Schwert mit Saal Musik gemacht hat.Jeweils an der Chilbi und an der Landsgemeinde.