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Davos setzt voll auf die Sportmedizin

Das Spital Davos baut seine sportmedizinische Abteilung aus. Unter dem Namen «Davos Sports & Health» soll das Swiss Olympic Medical Center unter der Leitung von Chefarzt Walter Kistler zum regional führenden Zentrum von (inter)-nationaler Bedeutung werden.

Südostschweiz
Donnerstag, 14. Mai 2020, 12:00 Uhr Angebot erweitert
Im Bereich der Leistungsdiagnostik arbeitet das Spital Davos eng mit dem HCD, Swiss-Ski und dem Sportgymnasium zusammen.
PRESSEBILD

Davos ist ein offizielles Trainingszentrum von Swiss Olympic. Zu verdanken hat der Standort diesen Status dem Spital, der Höhenlage und der guten Infrastruktur. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, will das Spital Davos das Sportleistungszentrum unter dem Namen «Davos Sports & Health» nun ausbauen. Unter der Leitung von Chefarzt Walter Kistler und dem Biologen/Sportwissenschaftler Michael Villiger soll das sportmedizinische Angebot auf «das nächste Level» gehoben werden, wie es im Schreiben heisst.

Konkret entwickle «Davos Sports & Health» aktuell in enger Zusammenarbeit mit dem HC Davos ein modernes Leistungstestzentrum in den Räumen des Eisstadions Davos, «so dass die medizinischen Bedürfnisse des Spitzensports in familiärem Davoser Ambiente erfüllt werden können». Auch mit dem nationalen Leistungszentrum von Swiss-Ski, dem Sportgymnasiums und der Talentklasse Davos bestehen Kooperationen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Regionalverbänden soll ausgebaut werden.

Neues Zugpferd für den Tourismus

Zugänglich werden soll die erweiterte sportmedizinische Angebotspalette auch für den Amateur- und Hobbysport. Dies im Rahmen des neuen Tourismuskonzeptes «Sports Unlimited». Das Angebot reicht von der Standortanalyse durch sportmedizinische Checks und Leistungsdiagnostik über Coaching mit individuellen Empfehlungen und Trainingsplänen bis hin zur Ernährung und Massage nach dem Training. (krt)

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