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Das Alppersonal schaut sorgenvoll auf den Sommer

Beim Bündner Älplerinnen-Verein ist man verunsichert. Risse und unruhige Herden sind für Hirten belastend. Und wenn wegen Corona mehr Gäste unterwegs sind, verschärft sich die Lage womöglich.

Nah an der Alpwirtschaft: Christa Buchli, Präsidentin des Bündner Älplerinnen-Vereins, Hirt Daniel Camiu und Pio Marco Schnider, Alpmeister und Gemeinderatsmitglied von Obersaxen (links).Bild Philipp Baer

Für uns sind gerissene Nutztiere nicht einfach Schafe oder Ziegen», sagt Christa Buchli, Präsidentin des Bündner Älplerinnen- und Älpler-Vereins. «Für uns Hirtinnen und Hirten sind es Lola, Leila, Dora – Tiere, zu denen wir eine enge Beziehung haben und die wir nicht genügend schützen konnten.» Die Rinderhirtin aus dem Safiental schaut bange auf den kommenden Sommer. «Immer wieder teilen mir Älplerinnen und Älpler ihre Bedenken im Umgang mit dem Wolf mit», berichtet Buchli. «Viele fühlen sich machtlos und allein gelassen.»

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