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Ausländer lösen sich in Glarus leichter von der Sozialhilfe als Schweizer

Der Kanton Glarus kann weiterhin auf eine tiefe Sozialhilfequote blicken und auch die Fälle mit Alimentenbevorschussung sind weiterhin rückläufig.

Südostschweiz
Mittwoch, 09. Oktober 2019, 11:54 Uhr Quote leicht gestiegen
Neu beträgt die Sozialhilfequote des Kantons Glarus 1,9 Prozent.
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Im Jahr 2018 bezogen im Kanton Glarus 759 Personen Sozialhilfe. 2017 waren es 39 Personen weniger. Da die Glarner Bevölkerung in dieser Zeit nur minimal zugenommen hat, steigt die Sozialhilfequote von 1,8 Prozent auf neu 1,9 Prozent. Somit liegt die Quote aber weiterhin unter dem Schweizerischen Durchschnitt von 3,3 Prozent, wie es in einer Medienmitteilung des Kanton Glarus heisst.

Auch die Alimentenbevorschussung ist im Vergleich zum Vorjahr tiefer. Betrug die Quote 2017 noch 0,43 Prozent, liegt sie 2018 mit 0.39 Prozent auf einem neuen Tiefstand. Dies liege an der Verstärkung der Inkassohilfe, schreibt der Kanton Glarus.

Erfolgreiche Ablösungen von der Sozialhilfe

Abgeschlossen wird ein Sozialhilfefall erst, wenn mehr als sechs Monate keine Sozialhilfe mehr ausbezahlt wurde. Bei kürzeren Unterbrüchen, wird der Fall weitergeführt.

Die Ablösung von der Sozialhilfe schaffen vor allem Personen. die mit Nicht-Sozialhilfebeziehenden im selben Haushalt wohnen, sowie Paare ohne Kinder. Auffällig: Ausländerinnen und Ausländer können sich im Kanton Glarus leicht besser aus der Sozialhilfe ablösen als Schweizerinnen und Schweizer. Insgesamt beträgt die Ablösequote der erwerbsfähigen Personen (15- 65-Jährige) 29,4 Prozent.

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