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Die GKB hat für Euch so einiges geplant

150 Jahre. So lange gibt es die Graubündner Kantonalbank schon. Und das will die GKB 2020 nun ordentlich feiern – und danke sagen.

Südostschweiz
Donnerstag, 26. September 2019, 13:53 Uhr #GKB2020
Daniel Fust, CEO der GKB, und Bankpräsident Peter Fanconi, haben einiges vor im Jahr 2020.
PRESSEBILD

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) feiert im kommenden Jahr ihr 150-Jahr-Jubiläum. Dafür hat die Bank eine Website inklusive Countdown gebaut, den Hashtag #GKB2020 kreiert, und die ersten Projekte nach dem Motto «Zeichen setzen» lanciert.

Sechs Projekte sind seit Donnerstag bekannt, mit denen die GKB nachhaltige Zeichen setzen will. Konkret heisst das: Die Projekte sollen über das Jahr 2020 hinauswirken und auch künftigen Generationen etwas nützen, wie aus einer Medienmitteilung der Bank hervorgeht.

Gratis ÖV fahren

Wasser ist der wichtigste Rohstoff Graubündens. 1879 entstand in St. Moritz das erste Wasserkraftwerk der Schweiz. Und Bündner Gletscher spielen für die Wasserspeicherung eine zentrale Rolle. Nur drei Gründe von vielen, weshalb die GKB im Jubiläumsjahr auf die Ressource Wasser und das Thema Gletscher aufmerksam machen will.

«Als Bank alleine können wir die Gletscherschmelze nicht stoppen. Aber wir können die Forschung in diesem Bereich unterstützen. Und wir können für die Thematik sensibilisieren und helfen, konkrete Lösungen zu finden», schreibt die GKB auf ihrer Website. Deshalb investiert die Bank in die Forschung: Sie finanzierte die Vorstudie für das Bündner Projekt «Mort Alive». Damit die Bevölkerung mehr über Gletscher erfahren kann, plant die GKB zu diesem Thema ein Besucherzentrum in Graubünden. Mehr Informationen dazu gibt es 2020.

Weiter unterstützt die GKB den Climaqua-Fonds der Allegra Passugger Mineralquellen AG für drei Jahre. Im Jubiläumsjahr 2020 fliesst mit dem Verkauf jeder Mineralwasser-Glasflasche ein Beitrag in den Climaqua-Fonds. Mit dem Fonds werden nachhaltige Schweizer Wasser- oder Klimaschutzprojekte unterstützt.

Und wer sich für die Umwelt einsetzt, setzt sich auf für den Öffentlichen Verkehr ein. Deshalb verlost die GKB insgesamt 150 Jahresabonnements des Bündner GA. 

Hier spielt die Musik im Kanton

Die GKB will im vierten Projekt Bündner Musiker fördern und unterstützen. Deshalb ermöglicht sie den Aufbau von www.graubuendenmusik.ch. Auf dieser Website können sich Bündner Musiker eintragen. Dort werden auch Events, Konzertlokale und Berufsleute wie beispielsweise Ton- oder Lichttechniker vermittelt.

Auch im Jubiläumsjahr wird sich die GKB für gemeinnützige Projekte engagieren. Mit «GKB Forza» werden neu speziell nachhaltige oder gemeinnützige Projekte stärker unterstützt. Weiter wird die Bank das GKB-Freiwilligenarbeitsprogramm erweitern.

Ein weiteres Zeichen setzt die GKB im Bereich der Start-up-Förderung: Die Stiftung Innozet zur Förderung und Unterstützung von innovativen Jungunternehmen wird mithilfe der GKB und der Firma Trumpf Schweiz AG Grüsch mit fünf Millionen Franken neu positioniert. Gefördert werden neu gegründete Bündner Start-ups mit Schwerpunkt Technologie und Tourismus, die eine plausible, umsetzbare Geschäftsidee entwickelt haben. Das Ziel muss sein, Arbeitsplätze in Graubünden zu schaffen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Die restlichen Projekte werden von der GKB im Jubiläumsjahr 2020 kommuniziert. (ivk)

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