Die Winzer stehen in den Startlöchern
«Aktuell ist das Wetter top», sagt Ueli Liesch. Der Präsident des Branchenverbandes Graubünden Wein wünscht sich weiterhin trockenes Wetter, kühle Nächte und warme Tage. «Dann wird 2019, was den Weinbau in Graubünden betrifft, ein normales, ein gutes Jahr.» Auch die bevorstehende Bise schade den Trauben nicht», so Liesch auf Anfrage weiter.
Bereits in den kommenden Tagen dürfte in frühen Lagen der Bündner Herrschaft das Wimmeln von Riesling-Silvaner-Trauben beginnen. Dies sei eine etwas heiklere Sorte was das Faulen angehe, so Liesch. Mit dem Wimmeln der Bündner Hauptsorte, dem Blauburgunder, werde dann voraussichtlich kurz vor Mitte Oktober begonnen.
Wieder im Rahmen der langjährigen Statistik
Im Jahr 2018 begann das Wimmeln bereits Mitte September, rund drei Wochen früher als üblich. Wie bereits in den Jahren 1947 und 2003 ging die Hauptlese schon im September über die Bühne und erfolgte teilweise bei hochsommerlichen Temperaturen.
In den vergangenen acht Jahren begann die Weinlese nur zweimal im September (2015 und 2018). Zweimal begann sie anfangs Oktober (2011 und 2017). Die restlichen Jahre startete das ernten zwischen 12. und 22. Oktober. Somit ist man heuer wieder im langjährigen Durchschnitt.
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos
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