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Calandawind will mit Windpark Gas geben

In Graubünden soll viel mehr Windenergie produziert werden. Calandawind will zwei neue Windräder aufstellen. Doch aktuell herrscht beim Projekt Windstille.

Patrick
Kuoni
Montag, 22. Juli 2019, 11:25 Uhr Zwei neue Windräder?
Windrad Windenergie
Das Windrad im Churer Rheintal von Calandawind.
MARCO HARTMANN

Geht es nach Josias F. Gasser und seinem Geschäftspartner Jürg Michel, soll im Churer Rheintal so bald wie möglich ein Windpark entstehen, also eine Ansammlung von mindestens drei Windrädern. Eines existiert bereits, fehlen also noch zwei. Michel und Gasser haben klare Vorstellungen, wo diese Windräder stehen sollen: im Gebiet Chur Halbmil und auf Haldensteiner Gemeindegebiet nahe des bisherigen Windrads.

Voraussetzungen nicht gegeben

Der Grund, weshalb Gasser und Michel nicht längst losgelegt haben, ist der Richtplan der Region Plessur, der aktuell überarbeitet wird. Dieser Richtplan müsste für den Bau der neuen Windräder geändert werden. Gasser und Michel blitzten aber mit ihren Vorschlägen im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens bei der Präsidentenkonferenz Plessur ab.

«Es lohnt sich nicht, zu investieren, solange wir nicht wissen, ob wir tatsächlich bauen können.»

Diese Ablehnung erfolgte gemäss dem Präsidenten der Konferenz, Lorenzo Schmid, unter anderem weil der Überarbeitungsprozess bereits abgeschlossen gewesen sei. Solange die Änderungen nicht erfolgen, liegt das Projekt Windpark auf Eis, wie Michel bestätigt: «Es lohnt sich nicht, zu investieren, solange wir nicht wissen, ob wir auch tatsächlich bauen können.»

Viele Vorgaben

Damit ein Windrad gebaut werden kann, müssen diverse Bestimmungen eingehalten werden. So muss etwa ein Mindestabstand zu Wohngebieten und Hochspannungsleitungen vorhanden sein. Ausserdem darf das Windrad nicht in der Anflugschneise für Helikopter liegen. Und noch einiges mehr.

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schafft Ihr es einmal ein Bild mit der richtigen Bildunterschrift zu veröffentlichen. Ich weiss nicht ob man das noch in ein Niveau einordnen kann. Ihr verspielt das letzte Vertrauen in die Printmedien.