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GLKB macht fast 22 Millionen Gewinn

Die Glarner Kantonalbank hat ihr Jahresergebnis 2018 präsentiert. Und das lässt sich sehen: Der Reingewinn und der Betriebsertrag sind gestiegen.

Südostschweiz
Donnerstag, 07. Februar 2019, 10:05 Uhr Jahresabschluss
Die Glarner Kantonalbank hat ein gutes 2018 hinter sich.
SASI SUBRAMANIAM

Am Donnerstag hat die Glarner Kantonalbank (GLKB) ihre Geschäftszahlen von 2018 bekannt gegeben. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, kann sie ein sehr gutes Jahresergebnis präsentieren. So konnte sie ihren Ertrag steigern, was zu einem Anstieg beim Geschäftserfolg um 2,1 Millionen Franken auf 25,5 Millionen Franken geführt hat. Auch der Reingewinn stieg und zwar um 9,7 Prozent auf 21,9 Millionen Franken.

Der Betriebsertrag der GLKB hat 2018 um 4,2 Prozent auf 73,5 Millionen Franken zugenommen. Der Nettoerfolg im Zinsengeschäfft verbessert sich ebenfalls um 3,5 Millionen Franken auf rund 57 Millionen Franken. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöht sich. Dies um 1,3 Millionen Franken auf 7,3 Millionen Franken. Der übrige ordentliche Erfolg erzielt ebenfalls einen Aufwandüberschuss. Dies unter anderem durch die Abschreibung auf dem verkauften Fabrikareal in Ennenda.

Wie die Bank weiter schreibt, kann sie auch ihr Kerngeschäft Hypotheken ausbauen – um 137 Millionen Franken. Und die Kundengelder wachsen um 199 Millionen Franken. Die Bilanzsumme klettert um 6 Prozent auf über 5980 Milliarden Franken.

Mit diesen positiven Zahlen fliessen 15,1 Millionen Franken in die öffentliche Hand. Das sind eine Million mehr als noch im Vorjahr. Zudem werden 3,7 Millionen Franken an die Publikumsaktionäre ausgeschüttet, heisst es.

Rücktritt im Verwaltungsrat

Die Generalversammlung der GLKB wird Ende April stattfinden. Dann wird sich der Verwaltungsrats-Vizepräsident Peter Rufibach nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Laut Mitteilung trug er massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Bank in den letzten Jahren bei.

Seine Nachfolgerin soll Sonja Stirnimann werden. Die 43-Jährige ist Managing Partnerin bei der Structuul AG, einer Beratungsfirma in den Bereichen Governance, Risk, Compliance und Kommunikation. Falls sie gewählt wird, soll sie Mitglied des Prüfungsausschusses werden und diesen unterstützen.

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