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Guarda reist nicht mehr nach Zürich

Im Herbst war die Bündner Messe Guarda Gast an der Züspa. Nun steht die Zürcher Messe vor dem Aus. Wir wollten wissen, was dies für die Bündner Messemacher für einen Einfluss hat.

Philipp
Wyss
Dienstag, 20. November 2018, 11:39 Uhr Irgendwo sonst in der Schweiz

Ein Jahr vor ihrem 70. Jubiläum kommt für die Zürcher Messe Züspa das Aus: Die Veranstalterin Messe Schweiz stellt den Traditionsanlass ein. Die Besucherzahlen gingen in den vergangenen Jahren schleichend zurück, die Aussteller verkauften merklich weniger.

Im vergangenen Herbst war mit «Guarda! en viadi – auf Reisen» auch Graubünden an der Zürcher Messe vertreten. Auf 700 Quadratmetern zeigte sich der Bergkanton im Unterland. Ziel der Bündner Messemacher war es von Anfang an, die Guarda alternierend in Chur und an einer Messe in der restlichen Deutschschweiz zu präsentieren. Auf den Startschuss 2017 in Chur folgte dieses Jahr die Messe in Zürich.

Die Schliessung der Züspa hat laut Seraina Candinas keinen Einfluss auf die Guarda. Wie die Verantwortliche für Marketing und Kommunikation der Guarda auf Anfrage sagte, findet die Ausstellung im kommenden Jahr vom 31. Oktober bis 3. November wie geplant wiederum in Chur statt. Mit dem mobilenErlebnisformat geht die «Guarda en viadi» alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Austragung in Chur, auf Reisen, um in der ganzen Schweiz Graubünden zu präsentieren. Wo die Messe dann im Folgejahr zu sehen sein wird, sei nach wie vor offen. «Wir eruieren unabhängig von der Züspa, wo wir uns zeigen wollen», so Candinas. «Ob in der Ost- oder in der Zentralschweiz steht noch in den Sternen.» Es sei nie der Plan gewesen, die Guarda alternierend in Chur und Zürich durchzuführen, so Candinas abschliessend.

Die Einstellung der Züspa bedauert Marco Engel, Geschäftsführer der Expo Chur AG. «Es wirft ein falsches Licht auf eine Branche, die gar nicht so schlecht ist.» So sei die Higa wieder gefragter als auch schon, so Engel.

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