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Rekordtiefe Bündner Arbeitslosenquote im Oktober

Naturgemäss ist die Arbeitslosenquote im Oktober gegenüber dem September in Graubünden angestiegen. Dies wegen dem Ende der Sommer-/Herbst-Saison im Tourismus. Allerdings: Die Quote ist so tief wie noch nie seit dem Jahr 2004.

Südostschweiz
Donnerstag, 08. November 2018, 10:46 Uhr Trotz Saisonende im Tourismus
RAV Graubuenden Arbeitslosigkeit Arbeit
Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum RAV an der Grabenstrasse in Chur, fotografiert am 29.8.2014. Bild Marco Hartmann
Marco Hartmann

Die Sommersaison im Tourismus ist im Oktober in Graubünden zu Ende gegangen, was sich naturgemäss in der Zahl der arbeitslosen Stellensuchenden niederschlägt. So ist die Zahl per Ende Oktober gegenüber dem September um 554 Personen auf 1511 angestiegen und liegt nun bei 1,4 Prozent (September 0,9 Prozent), wie das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden am Donnerstag mitteilt. Zusätzlich sind 1048 nichtarbeitslose Stellensuchende beim Kanton registriert, sodass im Oktober 2559 Personen als stellensuchend erfasst waren.

Gegenüber der Oktober-Arbeitslosigkeit der vergangenen Jahre ist dies ein rekordtiefer Wert. Eine Arbeitslosenquote von 1,4 Prozent gab es in Graubünden im Oktober seit dem Jahr 2004 noch nie und in absoluten Zahlen waren nur die Jahre 2007 (1502 Personen) und 2008 (1490 Personen) geringfügig tiefer. Damit liegt Graubünden auch auf dem Vergleichsniveau der ganzen Schweiz, das konstant etwas über den Bündner Quoten liegt, aber ebenfalls rekordtief ist.

Von den 1511 Arbeitslosen waren 797 Frauen und 714 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Gastgewerbe (673), der Detailhandel (102), das Gesundheits- und Sozialwesen (90) sowie das Baugewerbe (74). Im Oktober 2018 wurden 66 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 70 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl minimal gesunken. (so)

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