Südostbahn verdoppelt erneut ihre Kilometer
Das Bahnunternehmen steht vor dem zweiten grossen Wachstumsschritt innerhalb weniger Jahre.
Das Bahnunternehmen steht vor dem zweiten grossen Wachstumsschritt innerhalb weniger Jahre.
Ein Streit zwischen den Branchenleadern SBB und BLS überschattete die Neuvergabe der Konzession für den Fernverkehr auf Schweizer Schienen. Heimlicher Sieger ist die Nummer drei, die in der Region bestens bekannt ist: Anders als die BLS hat sich die Südostbahn (SOB) mit den SBB geeinigt und wird ab Dezember 2019 mehrere Interregio-Linien übernehmen, darunter diejenige von Zürich nach Chur mit Halt in Ziegelbrücke. Das steht seit Mitte Juni definitiv fest.
SOB setzt auf Mobilitätslösungen
Durch diesen Deal verdoppelt die SOB die Kilometer, die sie fährt – dies, nachdem sie schon 2013 beim Ausbau der St. Galler S-Bahn um den Faktor zwei gewachsen ist. «Damit werden wir gross genug sein, um längerfristig unabhängig zu bleiben», erklärt SOB-Chef Thomas Küchler im Interview.
Weiter expandieren will die SOB künftig als Anbieter von Mobilitätslösungen, die den öffentlichen Verkehr und den Individualverkehr kombinieren. (so)
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