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Das Beste der Besten ist in Graubünden

Das beste Restaurant Europas liegt in der kleinsten Stadt der Welt: Andreas Caminadas «Schloss Schauenstein» im Fürstenau führt 2018 das Ranking der «Top 100+ European Restaurants» an.

Südostschweiz
Montag, 23. April 2018, 19:20 Uhr Opinionated About Dining

Das Restaurant-Bewertungsportal «Opinionated About Dining» (OAD) hat am Montagabend seine aktuelle Bestenliste zeitgemässer Restaurants veröffentlicht. Das Ergebnis der weltweiten Bewertungsumfrage gibt die Meinungen von mehr als 5000 Gästen und Food-Bloggern wieder und wird von Chefs jedes Jahr mit Spannung erwartet.

Der Spitzenplatz des Rankings geht 2018 an das Restaurant «Schloss Schauenstein» des Bündner Spitzenkochs Andreas Caminada. Die Bekanntgabe wurde im Beisein der besten Chefs Europas und zahlreicher Gäste in London gefeiert.

Wiedereröffnung am 1. Juni

«Wir freuen uns immens über das Ergebnis», wird Caminada in einer Mitteilung zitiert. «Ich selbst konnte in den letzten Monaten etwas reisen und war bei beeindruckenden Kollegen zu Gast, um ihre Restaurants auszuprobieren. Ein Publikumspreis wie die OAD-Auszeichnung zeigt, dass sich viele essbegeisterte Gäste aus aller Welt auch unser Restaurant anschauen und damit die Schweiz besser kennenlernen. Ich finde, das ist eine sehr schöne Entwicklung und der Zuspruch eine grossartige Motivation für mein Team auf 'Schloss Schauenstein'», so der Küchenchef, dessen Restaurant nach fünfmonatiger Schaffenspause am 1. Juni wiedereröffnet.

Der Spitzenkoch überzeugte die OAD-Community laut Mitteilung mit seiner geschmacksintensiven Küche, die statt edler Luxusprodukte eher bekannte, saisonale Zutaten aus seiner Heimat in Szene setzt.

Seit 2003

«Die Küche von Andreas Caminada in seinem wunderschönen Restaurant am Fusse der Berge vereint das Beste der Region mit einer Präzision und handwerklichen Qualität, die an ein Schweizer Chronometer erinnert», verdeutlicht OAD-Herausgeber Steve Plotnicki seinen Eindruck. 

Mit erst 25 Jahren pachtete Caminada 2003 das Schloss Schauenstein. Anfangs als Geheimtipp unter vornehmlich Schweizer Gästen gehandelt, wuchs das Renommee des Restaurants Stück für Stück. Parallel liess der umtriebige Gastgeber das Schloss zum feinen Boutique-Hotel mit neun individuellen Zimmer und Suiten ausbauen. Steve Plotnicki verriet bei der Preisverleihung im Londoner Chelsea Royal Hospital: «Ein OAD-Voter hat nach dem Besuch auf Schloss Schauenstein geschrieben, es sei einer der schönsten Orte, an dem er jemals gegessen hätte.» (so)

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