Graubünden startet mit Plus ins neue Jahr
Schweizweit sind die Anzahl Logiernächte um über 5 Prozent gestiegen. Graubünden verzeichnet gar einen Anstieg von 6,4 Prozent.
Schweizweit sind die Anzahl Logiernächte um über 5 Prozent gestiegen. Graubünden verzeichnet gar einen Anstieg von 6,4 Prozent.
Die Schweizer Tourismusbranche befindet sich zum Jahresstart weiter auf Erholungskurs. Die Zahl der Übernachtungen in Hotels stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 Prozent auf insgesamt 2,9 Millionen.
Davon gingen 1,4 Millionen Logiernächte auf das Konto der ausländischen Gäste, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von 5,0 Prozent. Noch stärker legten die Übernachtungen der inländischen Gäste zu mit einem Plus von 5,5 Prozent auf 1,4 Millionen.
Die Schweizer Hotelier hatten in vergangenen Jahren einen schweren Stand. Wegen der Frankenstärke brach die Nachfrage aus dem Ausland, insbesondere aus Europa, ein. Die Angst vor Anschlägen führte zu einem Rückgang der Gäste aus Asien. Im Herbst 2016 setzte allmählich eine Trendumkehr ein.
Graubünden über Durchschnitt
Auch der Kanton Graubünden gehört zu den Gewinnern. Dies mit einem Plus von 6,4 Prozent. Konkret wurden über 2,8 Millionen Logiernächte gezählt. Der Blick in die Statistik zeigt auch Unterschiede auf: Arosa und St. Moritz zum Beispiel konnten um 5,6 beziehungsweise 6,5 Prozent zulegen. Anders sieht dies in der Gemeinde Davos aus, wo im Januar das Weltwirtschaftsforum stattgefunden hat. Das Plus im Vergleich zum Vorjahr beträgt lediglich 2,2 Prozent.
Der Kanton St. Gallen verzeichnet hingegen ein Plus von 3 Prozent und der Kanton Glarus ein Minus von 8,1 Prozent. (koa)
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