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KMU können von der Schule profitieren

Am ersten Glarner Innovationsapéro referierte Professor Alex Simeon, Prorektor der HSR Rapperswil, über die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und Förderorganisationen.

Südostschweiz
22.02.18 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
«Voraussetzung sind Offenheit und Bereitschaft»: Alex Simeon forciert die Zusammenarbeit zwischen seiner HSR  und der Wirtschaft.
«Voraussetzung sind Offenheit und Bereitschaft»: Alex Simeon forciert die Zusammenarbeit zwischen seiner HSR und der Wirtschaft.
JÜRG HUBER

von Jürg Huber*

Die Wirtschaftsförderung will mit den Glarner Innovationsapéros in Zusammenarbeit mit der Glarner Handelskammer und dem Gewerbeverband des Kantons den einheimischen Unternehmen Technologie und Innovationen näher bringen. «Geplant sind Referate und Inputs im Rhythmus von etwa drei Monaten», erklärte Christian Zehnder, Leiter Standortpromotion, das neue Format, das am Dienstag im Gemeindezentrum Schwanden mit deutlich über 50 Teilnehmenden startete.

Zur Premiere stellte Prorektor Alex Simeon die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) vor, an der auch Glarus als Trägerkanton partizipiert. Zwar erhält die Hochschule von Bund und Kantonen finanzielle Unterstützung, zentral ist aber auch die Nähe zur Industrie. «Vom Studenten bis zum Professor sind Projekte in der ‘echten Welt’ von sehr grossem Interesse.» Auch KMU könnten so vor allem im Bereich Innovation vom Know-how, aber auch neuen Perspektiven profitieren.

Wissen sei eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz im weltweiten Wettbewerb. Dies erkennen auch Bund, Kanton und zahlreiche Stiftungen, die bereitwillig ihre Unterstützung für die HSR anbieten.

«Grundsätzlich sollte der Input von den Unternehmen kommen», so Simeon. Offenheit und Bereitschaft seien hier genauso entscheidend wie klare Ziele und Strukturen. «Das ganze im Hinblick auf einen weiten Zeithorizont, in dem sich auch Technologien und Märkte verändern.»

Nächster Anlass im Juni

Für Projekte aus dem Glarnerland steht neben der HSR direkt auch die Wirtschaftsförderung als erster Ansprechpartner zur Stelle. Was sicher der eine oder andere Anwesende beim anschliessenden Apéro zum gemütlichen Austausch genutzt hat. Denn auch für Gespräche untereinander sollen die Innovationsapéros genutzt werden. Die nächste Möglichkeit besteht am 19. Juni bei der zweiten Veranstaltung.

*Jürg Huber ist Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer.

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