Kanton Glarus behandelt Frauen und Männer fast gleich
Von «Lohngleichheit» wird gesprochen, wenn der Lohnunterschied von Mann und Frau weniger als fünf Prozent beträgt. Dies ist im Kanton Glarus erneut der Fall.
Von «Lohngleichheit» wird gesprochen, wenn der Lohnunterschied von Mann und Frau weniger als fünf Prozent beträgt. Dies ist im Kanton Glarus erneut der Fall.
Der Kanton Glaurs hat wiederholt die Lohngleichheit zwischen weiblichen und männlichen Angestellten in der kantonalen Verwaltung überprüfen lassen.
Wie bereits im Jahr 2012 wurde die Prüfung von der Firma «perinnova compensation GmbH» vorgenommen. Diese vergleicht jährlich die Löhne zwischen kantonaler und städtischer Verwaltung in der Schweiz mittels anonymisierten Lohndaten.
Die Methode analysiert Lohndifferenzen aufgrund persönlicher Qualifikationsmerkmale, arbeitsplatzbezogener und geschlechterbezogener Unterschiede. Die Analysen wurden zudem getrennt für Verwaltungsangestellte und Lehrpersonen durchgeführt.
Kantonale Verwaltung: Bei ansonsten gleichen Bedingungen verdienen Frauen 1,3 Prozent (2012: 1,5 Prozent) weniger als die Männer.
Lehrpersonen: Bei ansonsten gleichen Bedingungen beträgt die Lohnungleichheit zu Ungunsten der Frauen 0,7 Prozent (2012: 1,7 Prozent).
Damit sei die Lohngleichheit in beiden Fällen gewährleistet, schreibt die Staatskanzlei Glarus in einer Mitteilung. Davon werde ausgegangen, wenn das Ergebnis der festgestellten geschlechtsspezifischen Lohnungleichheit kleiner als die festgelegte Toleranzschwelle von 5 Prozent ist.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.