Im Baugewerbe fehlt der Nachwuchs
In der Schweiz sind hochgerechnet 23'500 Lehrstellen noch nicht besetzt. Und auch in Graubünden sind noch 800 offene Lehrstellen gemeldet.
In der Schweiz sind hochgerechnet 23'500 Lehrstellen noch nicht besetzt. Und auch in Graubünden sind noch 800 offene Lehrstellen gemeldet.
Insgesamt übertreffe das Angebot an offenen Lehrstellen schweizweit die Nachfrage seitens der Jugendlichen um 3000 Lehrstellen. 2016 waren es noch 5000 Lehrstellen gewesen. Insbesondere in den Branchen Architektur und Baugewerbe, Dienstleistungen und Verkauf hat es noch freie Lehrstellen, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation am Mittwoch mitteilte.
In Graubünden waren Ende Mai noch 800 Lehrstellen offen gemeldet, wie es beim Amt für Berufsbildung auf Anfrage hiess. Demgegenüber sind 1700 Verträge abgeschlossen. In etwa gleich viele wie im Vorjahr.
Schweizweit fehlt es an Lehrlingen in den Bereichen Architektur und Baugewerbe, Dienstleistungen und Verkauf. Und auch in Graubünden suchen Betriebe aus Gastgewerbe, Bauwesen und Detailhandel Nachwuchs.
Der Lehrstellenbarometer wird jährlich zwei Mal im April und im August erhoben. Für die Hochrechnungen wurden vom 23. März bis 1. Mai schweizweit 2801 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren telefonisch befragt. Auf Seiten der Unternehmen wurden 7100 Betriebe mit mindestens zwei Mitarbeitenden schriftlich befragt. 5954 Unternehmen nahmen im Zeitraum vom 28. März bis 8. Mai an der Befragung teil. Davon boten 2041 Betriebe Lehrstellen an.
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos
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