Vielen Dank!
Die Adventsserie der «Südostschweiz» ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dank den grosszügigen Leserspenden kann die Caritas Graubünden vielleicht schon bald die zweite integrative Spielgruppe im Kanton eröffnen.
Die Adventsserie der «Südostschweiz» ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dank den grosszügigen Leserspenden kann die Caritas Graubünden vielleicht schon bald die zweite integrative Spielgruppe im Kanton eröffnen.
Chur. – 29 262.55 Franken – so viel haben die Leser der «Südostschweiz» bislang an die integrative Spielgruppe Cricri der Caritas Graubünden gespendet. Egal, ob sie einen Fünfliber ins Kässeli im Caritas-Café gelegt oder eine Einzahlung von mehreren hundert Franken gemacht haben – der Grosszügigkeit und Grossherzigkeit von über hundert Bündnerinnen und Bündnern ist es zu verdanken, dass die Caritas vielleicht schon bald die zweite integrative Spielgruppe im Kanton eröffnen kann, in der Kinder aus armutsbetroffenen Familien oder mit Migrationshintergrund eine Frühförderung erhalten.
Eine Chance für 20 bis 25 Kinder
«Mit den nun vorhandenen Mitteln können wir mit Sicherheit die sozialen und Bildungsschancen von 20 bis 25 Kindern verbessern.» Bruno Tscholl, Geschäftsführer der Caritas Graubünden, ist hörbar erfreut über den Ausgang der Spendenaktion. «Der Grundstein für ein gutes erstes Jahr ist gelegt. Damit wir einen neuen Standort eröffnen können werden wir uns aber noch zusätzlich um Stiftungsbeiträge und öffentliche Gelder bemühen müssen, damit der längerfristige Betrieb der neuen Spielgruppe auch garantiert werden kann.»
Noch offen
Wo genau die neue Spielgruppe entstehen könnte, ist ebenfalls noch offen. «Die Grossräume Davos, Landquart, Ilanz, Schiers und Domat-Ems sind sicher Ballungszentren, die wir in Betracht ziehen. Ein Traum wäre auch das Engadin mit den Gemeinden Samedan und Scuol, die ebenfalls viele Kinder mit Migrationshintergrund beherbergen.» Mitentscheidend bei der Standortsuche werde sein, ob man sich wie in Chur in bestehende Räumlichkeiten einmieten könne.
Das Ziel ist in jedem Fall, dass die neue Spielgruppe im Lauf des nächsten Jahres ihre Türen öffnen kann. Die «Südostschweiz» wird ihre Leser auf dem Laufenden halten. (ac)
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