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Preiswürdige Kartoffeln

Sabina und Marcel Heinrich bauen in Filisur verschiedene Kartoffelsorten an. Auch mit alten Sorten führen sie Anbauversuche durch. Der Erfolg gibt ihnen recht und hat ihnen zur Nomination für einen Agro-Preis verholfen.

Südostschweiz
Mittwoch, 14. September 2011, 18:00 Uhr
Blüte einer der vielen Filisurer Kartoffelsorten: eine «Blaue Schwede».

Filisur. – «Verrückte Kartoffeln aus den Bündner Bergen»: So bezeichnen Sabina und Marcel Heinrich ihre Nischenprodukte, mit deren Anbau sie vor zehn Jahren begonnen haben.

Vermarktet werden die Kartoffeln, die sich in Form und Farbe voneinander unterscheiden, direkt ab Hof. Und immer mehr Liebhaber machen von dem ungewöhnlichen Angebot Gebrauch.

Preisverleihung an der Olma

Die alten Kartoffelsorten gedeihen in Filisur, auf einer Meereshöhe von 1000 Metern, erstaunlich gut. Allerdings sind die Erträge auch hier von der Witterung abhängig. Und weil Sabina und Marcel Heinrich so viele verschiedene Sorten anpflanzen, ist die Produktion mit viel Handarbeit verbunden.

Ganz so wie zu Gotthelfs Zeiten soll es aber auf dem Hof in Filisur trotzdem nicht zugehen. Für ihre Innovation gehören Sabina und Marcel Heinrich nun zu den Nominierten des angesehenen Agro-Preises, der am 22. Oktober an der Olma in St. Gallen vergeben wird. (so)

Mehr im «Pöschtli» vom Donnerstag.

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