Mit Haustieren Erinnerungen wecken
In der letzten Lebensphase sind Pflegebedürftige oft müde oder sogar stark verwirrt. In diesen Fällen können Angehörige für etwas mehr Wohlbefinden sorgen, indem sie die Sinne des Erkrankten stimulieren.
In der letzten Lebensphase sind Pflegebedürftige oft müde oder sogar stark verwirrt. In diesen Fällen können Angehörige für etwas mehr Wohlbefinden sorgen, indem sie die Sinne des Erkrankten stimulieren.
Bern. – Mithilfe des Tastsinns beispielsweise lassen sich Erinnerungen wecken. Wird die Hand an das Fell des Haustiers geführt, kann das noch einmal zum Augenöffnen animieren, das Glas in der Hand zum Trinken. Auch der Gleichgewichtssinn sollte angesprochen werden, da er bei Bewegungslosigkeit verkümmert. Angehörige können beispielsweise das Kopfteil erhöhen, den Bettlägerigen im Bett drehen, ihn auf die Bettkante setzen und mit ihm eventuell ein bisschen schaukeln oder wippen.
Auch über den Geschmack lassen sich positive Empfindungen erzeugen. Fällt das Trinken schwer, kann Flüssigkeit auf entsprechende Pflegestäbchen gegeben werden, womit die Mundhöhle ausgewischt wird. Auch gefroren als Eislutscher haben sie einen erfrischenden Effekt. (sda)
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