Kaum WEF-Auswirkungen im Engadin
Obwohl das Engadin an die Region Davos angrenzt, ist im Tal vom WEF kaum etwas zu spüren. Auffallend ist nur die Militärpräsenz.
Obwohl das Engadin an die Region Davos angrenzt, ist im Tal vom WEF kaum etwas zu spüren. Auffallend ist nur die Militärpräsenz.
Tarasp. – Die Hoteliers in Lavin haben keine WEF-Gäste, obwohl Lavin in unmittelbarer Nähe zum Vereinatunnel liegt – die momentan einzige direkte Verbindung vom Unterengadin ins Prättigau. Touristisch hat das WEF wenig Auswirkungen auf das Engadin, das bestätigt auch Urs Wohler, Direktor von Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG.
Militärflugzeug kontrolliert Luftraum
Spürbar ist das WEF im Engadin nur wegen der Anwesenheit der Schweizer Armee. An «sicherheitsrelevanten Objekten», wie dem Sendeturm ob Tarasp, sind Militärtruppen stationiert. Um die Flugbewegungen unterhalb des Radars zu überwachen, fliegt zudem ein PC7-Militärflugzeug Kontrollflüge über das Tal.
Der Luftraum um Davos wird in einem Umkreis von rund 50 Kilometern eingeschränkt. Deshalb ist auch das Engadin von diesen Kontrollflügen betroffen. Der Betrieb am Engadin Airport läuft normal weiter. (fh)
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