Im Zweifelsfall Piste nicht verlassen
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos stuft die Lawinengefahr in Graubünden als erheblich ein. Bei Touren und Variantenabfahrten seien Erfahrung und Zurückhaltung wichtig.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos stuft die Lawinengefahr in Graubünden als erheblich ein. Bei Touren und Variantenabfahrten seien Erfahrung und Zurückhaltung wichtig.
Davos. – Lawinen können an vielen Stellen schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie können in tiefen Schichten anreissen und mittlere Grösse erreichen, wie das Institut auf seiner Website schreibt. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke seien Alarmzeichen und würden auf die Gefahr hinweisen.
Wer abseits der Pisten Wintersport betreibe, so das Institut, bewege sich in nicht gesichertem Gelände und sei somit alpinen Gefahren ausgesetzt. Nebst Absturz oder allfälliger Spaltensturzgefahr sei vor allem die Lawinengefahr im Winter zu beachten. Jährlich sterben in der Schweiz rund 25 Personen in Lawinen. Freerider und Tourengänger sollten sich daher über die aktuelle Lawinengefahr informieren, im Gelände lawinenrelevante Beobachtungen machen, richtig ausgerüstet sein und sich den Verhältnissen entsprechend richtig verhalten. Im Zweifelsfall sollen sie die Piste nicht verlassen oder sich einer professionell geführten Gruppe anschliessen. (so)
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