Das Wild benötigt im Winter Ruhe
Der Winter ist für Wildtiere wie den Rothirsch eine schwierige Zeit: Schnee, Kälte und Nahrungsmangel zwingen die Tiere, sparsam mit ihrem Energiehaushalt umzugehen, wie das «Bündner Tagblatt» in seiner Ausgabe vom Mittwoch berichtet.
Der Winter ist für Wildtiere wie den Rothirsch eine schwierige Zeit: Schnee, Kälte und Nahrungsmangel zwingen die Tiere, sparsam mit ihrem Energiehaushalt umzugehen, wie das «Bündner Tagblatt» in seiner Ausgabe vom Mittwoch berichtet.
Chur. – Immer öfters werden die Tiere in ihren Wintereinständen aber von Schneesportlern aufgescheucht, die abseits der Pisten unterwegs sind. Ein Problem, das sich mit dem Aufkommen von Schneeschuhläufern und Variantenskifahrern in den letzten Jahren verschärft hat.
Dies bestätigt auch Sabine Herzog vom Bundesamt für Umwelt. «Viele Schneesportler sind heute bereits zu Winterbeginn abseits der Pisten unterwegs und nicht erst gegen den Frühling, wie dies früher der Fall war», so Herzog. Ein Nebeneinander von Wild und Schneesportlern ist aber durchaus möglich.
Gutes Beispiel
Der Kanton Graubünden ist laut Ursula Schüpbach vom Schweizer Alpen-Club ein gutes Beispiel: «Die in Graubünden geschaffenen Wildruhezonen sind meist klein, und es existieren klare Korridore für die Schneesportler.» Mit rund 280 Wildruhezonen gehört Graubünden diesbezüglich gar zu den führenden Kantonen. (so)
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