Benkener Züchter muss 43 Säue und 300 Ferkel töten
Der Benkener Schweinezüchter Puis Kamer muss anfangs Jahr 43 Muttersäue und 300 Ferkel notschlachten. Gleichzeitig muss ein Glarner Mäster um das Leben seiner rund 1000 Tiere bangen. Grund ist eine ansteckende Schweineseuche.
Der Benkener Schweinezüchter Puis Kamer muss anfangs Jahr 43 Muttersäue und 300 Ferkel notschlachten. Gleichzeitig muss ein Glarner Mäster um das Leben seiner rund 1000 Tiere bangen. Grund ist eine ansteckende Schweineseuche.
Benken/Glarus. – Der Glarner Kantonstierarzt Jakob Hösli war alarmiert. Vergangene Woche ordnete der Veterinär auf einem Glarner Schweinemastbetrieb so genannte Nasentupferproben an. Es bestand der Verdacht, dass die Schweine an der Seuche Enzootische Pneumonie, eine hochansteckende Lungenentzündung, erkrankt sind. «Im Falle einer Erkrankung müsste der Betrieb totalsaniert werden», sagte Hösli nach der Probeentnahme. Und das heisst, dass sämtliche Tiere getötet werden müssen. Beim Glarner Schweinemästers wären dies über 1000 Tiere gewesen. Doch alles der Reihe nach.
Schwein gehabt
Ausgelöst wurde der Seuchenalarm im Glarnerland, nachdem in Pius Kamers Schweinezuchtbetrieb in Benken die Seuche ausgebrochen war. Von diesem Betrieb erwarb der Glarner Mäster zuvor Ferkel. Der Verdacht lag auf der Hand, dass diese infisziert waren. Doch der Glarner Mäster hat Schwein gehabt. Die Proben waren negativ. (mme)
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