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Beat Marti zu Gast im «Grischalog»

Einem breiten Publikum wurde Beat Marti in der Rolle des bünzligen Buchhalters Bruno Caduff in der Sitcom «Fascht e Familie» bekannt. Heute, 15 Jahre später, lebt und arbeitet der Churer Schauspieler in Berlin. Radio Grischa traf ihn in Chur zum Interview.

Südostschweiz
27.04.13 - 10:50 Uhr

Chur. – Noch heute denkt Beat Marti gerne an die Zeit zurück, als er an der Seite von Walter Andreas Müller in der Sitcom «Fascht e Familie» die Rolle des verklemmten Buchhalters Bruno Caduff verkörperte: «Das war schon eine komische Zeit in diesem Studio in Sitterdorf. Wir lebten in diesem kleinen Kaff und drehten Folge um Folge. Manche waren witzig, bei anderen ging es dann schon stark in Richtung Schenkelklopfer.»

Schauspielerei statt Eishockey-Karriere

Den Grundstein legte Marti Jahre zuvor in Chur. Als 17-Jähriger entschied er sich, auf eine mögliche Karriere als Eishockey-Profi zu verzichten und auf die Schauspielerei zu setzen. Dabei wäre der heute 40-Jährige beim damals erfolgreichen EHC Chur auf dem Sprung in die erste Mannschaft und damit zu einem Profi-Vertrag gewesen: «Der EHC dachte, ich hätte heimlich bei einem anderen Club unterschrieben. Tatsächlich hatte ich aber bereits meine ganze Ausrüstung verkauft. Rund ein Jahr später wurde mir dann bewusst, dass ich Schauspieler werden wollte.»

Im «Grischalog» am Sonntag von 10 bis 11 Uhr und in der Winterholung am Montag von 19 bis 20 Uhr spricht der Churer über seine Rollen in deutschen Telenovelas («Das waren vor allem Geldjobs»), seine 14 Jahre jüngere Frau Delia («Wir verliebten uns am Set») und die Beziehung zu seinem Bruder, dem Churer Stadtpräsidenten Urs Marti. (so)

Frühere «Grischalog»-Sendungen finden Sie hier.

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