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Wie Bündner KMU den Büro-Frust an die KI delegieren

Mail-Flut am Morgen, Offerten am Abend, Buchhaltung am Wochenende: Der Bürokram frisst Bündner Unternehmern Stunden, die sie eigentlich für ihr Handwerk brauchen. Während sich die Diskussion noch um Modelle und Risiken dreht, holen sich erste Betriebe ihre Zeit zurück. Ein Werkzeug aus Graubünden zeigt, wie das im Alltag funktioniert.

Themenwelten
Bündner KMU-Tag
21.04.26 - 06:00 Uhr
Ein Schreiner in seiner Werkstatt informiert sich am Laptop über KI-Tools für den Berufsalltag.
(Bild: KI-generiert)
Ein Schreiner in seiner Werkstatt informiert sich am Laptop über KI-Tools für den Berufsalltag. (Bild: KI-generiert)

Es ist Dienstagmorgen, halb acht. Auf dem Schreibtisch eines Bündner Schreinermeisters liegt der Mailauszug der Nacht: Zwei Offertanfragen, eine Reklamation, eine Bewerbung, dazu eine Zahlungserinnerung. Vor zwei Jahren hätte dieser Stapel den ganzen Vormittag gefressen. Heute sind die Antworten kurz nach neun Uhr unterwegs und der Schreinermeister steht wieder in der Werkstatt. Nicht, weil er schneller tippt, sondern weil er Künstliche Intelligenz im Büro einsetzt.

Die Beispiele klingen nüchtern, summieren sich im Alltag aber spürbar: Eine sachliche Antwort auf eine zähe Versicherungskorrespondenz beanspruchte früher mindestens dreissig Minuten, heute drei. Ein professionelles Arbeitszeugnis zu formulieren benötigte früher zwei Stunden und ist heute in zehn Minuten erledigt. In Summe verändert das einen Geschäftstag. Noch spannender als die gesparten Minuten ist deshalb eine andere Frage: Was tun Gewerbetreibende mit dieser eingesparten Zeit? Mehr Aufträge annehmen? Lehrlinge besser begleiten? Oder bei den Kunden vor Ort sein, statt am Schreibtisch festzukleben?

Aus dem eigenen Büroalltag entstanden

Genau hier setzt Somedia an. Das Bündner Medienunternehmen wollte nicht zuschauen, wie das lokale Gewerbe bei dieser Entwicklung den Anschluss verliert und führte KI deshalb zuerst im eigenen Haus ein. In der Redaktion, im Kundenkontakt und in der Administration. Aus dieser täglichen Arbeit ist über Monate ein Werkzeug entstanden, das nun KMU in der Region zur Verfügung steht: Der «Somedia AI Assistant». Entwickelt nicht am Reissbrett, sondern aus dem eigenen Büroalltag, mit allen Stolpersteinen, die dazugehören.

Der «Somedia AI Assistant» bündelt mehrere KI-Modelle in einer einzigen Oberfläche: ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity. Für jede Aufgabe das passende Werkzeug, ohne ständiges Wechseln zwischen Tools, Logins und Abrechnungen. Die Daten werden in der Schweiz gehostet und nicht für KI-Training verwendet. Damit können auch Kleinunternehmen die KI sicher und datenschutzkonform nutzen. Integriert sind 25 fix fertige Prompts, zugeschnitten auf typische KMU-Aufgaben in der Region: Offerten, Bewertungen, Stellenausschreibungen, Reklamationen, Kundenkommunikation.

Am KMU-Tag zum Ausprobieren

Wer wissen will, wie der «Somedia AI Assistant» funktioniert, kann dies am KMU-Tag selbst ausprobieren. Der erste Bündner KI-Assistent ist am Stand von Somedia live erlebbar. Wer eine konkrete Aufgabe vom eigenen Schreibtisch mitbringt, sieht direkt, wie die KI sie in Sekunden erledigt.

www.somedia.ai →
VORTRAG AM BÜNDNER KMU-TAG

KI verändert, wer gefunden wird – und wer nicht

Thomas Kundert, CEO Somedia

Mi, 20. Mai 2026 · 18.30 – 19.00 Uhr Medienhaus Chur

Immer mehr Menschen lassen sich von KI-Systemen beraten, statt selber zu suchen. Wer dort nicht vorkommt, verliert Aufträge, ohne es zu merken. Thomas Kundert zeigt, was Bündner KMU jetzt tun können – und wie KI dabei auch im Alltag Zeit spart.

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