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Ausweis gefälscht? R. Kelly plädiert auf nicht schuldig

Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly hat in einem weiteren Verfahren auf nicht schuldig plädiert. Dem früheren Musikstar wird vor einem Gericht in New York vorgeworfen, einem Beamten 1994 Geld für einen gefälschten Ausweis gezahlt zu haben.

Agentur
sda
Donnerstag, 19. Dezember 2019, 00:21 Uhr New York
Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte Musikstar R. Kelly in orangefarbener Häftlingskleidung. (Archivbild)
Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte Musikstar R. Kelly in orangefarbener Häftlingskleidung. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/BM AP MG

Kelly (52) soll das Dokument übereinstimmenden Medienberichten zufolge für die damals 15-jährige US-Sängerin Aaliyah gekauft haben, um sie als Volljährige auszugeben und einen Tag später heiraten zu können. Aaliyah wurde später selbst zu einer weltbekannten Branchengrösse und starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz.

Weil Kelly seit Juli in einem Gefängnis in Chicago sitzt, wurde er per Video in orangener Häftlingskleidung zu der Verhandlung zugeschaltet. Wann es in der Sache weitergeht, blieb zunächst unklar.

Der Musiker («I Believe I Can Fly») ist in Chicago unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Prostitution Minderjähriger angeklagt. Er soll Mitarbeiter, darunter Bodyguards und Assistenten, angestiftet haben, Mädchen für illegale sexuelle Handlungen zu gewinnen. Kelly beteuert seine Unschuld.

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