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Hurricanes-Fans lieben Nino, Nino liebt Cecilia

Der Bündner Eishockeystürmer Nino Niederreiter hat aufregende Tage hinter sich. Und er hat neu eine bessere Hälfte an seiner Seite.

Südostschweiz
Donnerstag, 31. Januar 2019, 14:11 Uhr Eishockey
Nino Niederreiter auf Liebesurlaub in Jamaika.
SCREENSHOT/INSTAGRAM/THELNINO22

Die Woche Pause seines neuen NHL-Klubs Carolina Hurrcans verbrachte der Bündner Eishockeystürmer Nino Niederreiter in Jamaika. Aber nicht mit Teamkollegen, sondern mit seiner neuen Liebe Cecilia. Wie «blick.ch» schreibt, möchte die junge Schweizerin nicht im Rampenlicht stehen. Darum verrät der Churer auch nur ihren Vornamen und sagt: «Sie macht mich sehr glücklich.»

Die Destination Jamaika wählte Niederreiter eines Filmes wegen. «Ich bin ein grosser ‹Cool-Runnings›-Fan.» Der Film erzählt die Geschichte des jamaikanischen Bob-Team, das es an die Olympischen Winterspiele nach Calgary schafft. Und wegen dem Film wollte «El Niño» Jamaika einmal besuchen. «Es ist wirklich traumhaft schön hier», sagte er zu «blick.ch»

In einem Interview mit SRF spricht Niederreiter zudem über seinen Trade von Minnesota zu Carolina. Innert drei Stunden musste er sein Zuhause in Saint Paul im Bundesstaat Minnesota verlassen. Dort hatte er sechs Jahre gelebt. Tags darauf stand das Heimspiel gegen Ottawa (4:1) an. Und nochmals einen Tag später begann für die Carolina Hurricans ein sogenannter Western Canada Swing mit Spielen in Edmonton (7:4), Calgary (2:3) und Vancouver (5:2). In diesen vier Spielen erzielte «El Niño» vier Tore.

Anschliessend folgte während dem NHL-All-Star-Game die sogenannte «Bye-Woche». Während dieser für jedes Team einmal pro Saison obligatorischen Woche darf weder gespielt noch trainiert werden. Niederreiter verreiste nach Jamaika.

Aktuell kennt Niederreiter Raleigh im Bundesstaat North Carolina noch nicht. Der Churer weiss auch noch nicht, wo er künftig wohnen wird. Sein neuer Klub sei ihm aber bei der Wohnungssuche behilflich. Wichtig beim Wohnort ist ihm die Umgebung mit Einkaufszentren und Lebensmittelläden, sagte Niederreiter weiter.

Weiter geht die NHL-Saison und damit der Kampf um einen Playoffplatz für Niederreiter in der Nacht auf Samstag mit der Partie gegen die Vegas Golden Knights.

Und auch eine alte Leidenschaft kann der 26-jährige Churer bei Carolina wieder ausleben: Das Jassen. «Auf dem Flug von Calgary nach Vancouver habe ich dem Finnen Sebastian Aho, dem Kanadier Jordan Martinook und dem Amerikaner Brett Pesce den Coiffeuer-Jass beigebracht. Die Jungs haben das Spiel erstaunlich zügig kapiert», so Niederreiter gegenüber «blick.ch». (phw)

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