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Jastina Doreen Riederer wegen Vertragsverletzungen freigestellt

Der amtierenden Miss Schweiz, Jastina Doreen Riederer, ist der Titel per sofort aberkannt worden. Die Miss Schweiz Organisation begründet diesen Schritt und die Freistellung der Miss mit Vertragsverletzungen. Die Schweiz steht vorläufig ohne Miss Schweiz da.

Agentur
sda
Donnerstag, 24. Januar 2019, 16:13 Uhr Zürich

Riederer habe gegenüber der Organisation und auch gegenüber Partnern Vertragsverletzungen begangen, schrieb die Miss Schweiz Organisation am Donnerstag auf ihrer Webseite. Fristlos beendet worden sei das Arbeitsverhältnis aber nicht.

Riederer wurde demnach mehrere Male ermahnt, ihre Pflichten wahrzunehmen, habe diese Mahnungen aber ignoriert, schrieb die Miss Schweiz Organisation. Zuletzt sei Riederer mehrere Wochen lang nicht erreichbar gewesen. Dies habe die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert. Auch die Freistellung habe Riederer nicht persönlich mitgeteilt werden können.

Nach der Aberkennung des Titels von Jastina Doreen Riederer gibt es vorläufig keine Miss Schweiz. Keine der bei den Miss-Wahlen 2018 unterlegenen Kandidatinnen wird nachrücken. Das Anmeldeformular für das nächste Casting hat die Miss Schweiz Organisation inzwischen auf ihrer Webseite aufgeschaltet.

Bereits im Sommer 2018 war der Lohn von Jastina Doreen Riederer gekürzt worden, wie die Miss Schweiz Organisation weiter festhält. Grund war, dass sich das Interesse an der im März 2018 Gekrönten «in Grenzen» hielt. Ein Angebot, das Missen-Amtsjahr frühzeitig zu beenden, lehnte Riederer den Angaben zufolge ab.

Die inzwischen 20-jährige Detailhandelsfachfrau Riederer wurde im März 2018 zur schönsten Schweizerin gewählt; insgesamt elf Frauen hatten sich im Finale um das Krönchen und den Titel beworben. Im Dezember nahm Riederer an der Miss-Universe-Wahl teil. Vorgängerin von Riederer als Miss Schweiz war die 2015 gewählte Lauriane Sallin.

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