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Die Thurgauerin mit dem Herz für Arosa

Annette Fetscherin wird ab Januar das SRF-Sportmagazin «sportaktuell» moderieren. Die Thurgauerin schwärmt allerdings nicht nur für Sport, sondern auch für Graubünden.

Nadia
Kohler
Donnerstag, 29. November 2018, 04:30 Uhr Neue «sportaktuell»-Moderatorin
Annette Fetscherin wechselt nun vor die Kamera.
PRESSEBILD SRF

Die 35-jährige Annette Fetscherin ist seit Juli 2017 als Reporterin und Produzentin für SRF Sport unterwegs. Ab Januar 2019 ergänzt sie zudem als Moderatorin das Team des täglichen Sportmagazins «sportaktuell».

Ihren Einstand als Journalistin hatte Fetscherin bereits 2002 als Videojournalistin und Moderatorin bei Tele Top. Danach folgten Jobs als freischaffende Videojournalistin bei der SRF-Sendung «Glanz&Gloria» sowie bei Teleclub, wo sie ab 2012 stellvertretende Chefredaktorin war.

Als das Angebot für den neuen Job kam, musste sie nicht lange überlegen, wie die gebürtige Thurgauerin im Interview mit «suedostschweiz.ch» sagt. «Ich freue mich extrem über die neue Herausforderung. Es ist eine grosse Freude und Ehre», so Fetscherin. Ihr Job sei bereits jetzt sehr abwechslungsreich. Nun komme eine weitere Dimension hinzu.

Als Kind hatte sie nie den Traum, Moderatorin zu werden. «Ich habe immer gerne geschrieben und bin deshalb Journalistin geworden.» Danach habe sich eines nach dem anderen ergeben und so sei sie sclhiesslich vor der Kamera gelandet.

Arosa als «Zweitwohnsitz»

Fetscherin pendelt zwischen ihrem Wohnort Uster im Kanton Zürich und Arosa. Dies, weil ihr Mann Geschäftsführer des EHC Arosa ist. Da der Weg zu ihrem «Zweitwohnsitz» fast zwei Stunden dauert, verbringt sie circa alle zwei Wochen ein paar Tage am Stück in Graubünden. In Arosa joggt sie gerne um den Obersee, wandert oder besucht einen ihrer Lieblingsplätze, den Schwellisee. «Ich geniesse die Ruhe und das kristallklare Wasser am Schwellisee enorm», schwärmt Fetscherin.

Allgemein sei Arosa der perfekte Ort, wenn man abschalten und zur Ruhe kommen wolle. «Es ist einfach idyllisch», sagt die 35-Jährige. Auf die Frage, ob sie denn auch ein wenig Bünderin sei, antwortet sie lachend: «Ja, das kann man so sagen. Viele halten mich einige auch wegen meines Dialekt-Mixes für eine Bündnerin.» Vermutlich liege es an dem gerollten R.

Klares Votum für Graubünden

Und wo ist es nun schöner? In Uster oder doch in den Bündner Bergen? Darauf hat Fetscherin nach einem kurzen (Anstands-)Zögern eine klare Antwort. «Im Sommer verbringe ich gerne Zeit am Greifensee, im Winter gefällt mir Arosa besser.» Und wenn sie nicht gerade an der frischen Luft ist, dann schaut sie mit ihrem Mann auch gerne Eishockey-Spiele – live oder vor dem Fernseher.

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