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Welches ist die schönste Miss?

Die Schönsten aus Ernetschwil, Eschenbach, Amden, Rapperswil-Jona, Goldingen, Benken, Gommiswald, St. Gallenkappel, Rieden, Kaltbrunn und Schänis buhlten um den Titel zur Miss Linth. Wer ist für Euch die Schönste?

Südostschweiz
17.10.17 - 08:43 Uhr
Stars & Sternli
Dutzende Kühe buhlen um den Titel der Miss Schänis - und damit um die Teilnahme an der Wahl zur Miss Linth.
Dutzende Kühe buhlen um den Titel der Miss Schänis - und damit um die Teilnahme an der Wahl zur Miss Linth.
Carole Fleischmann

Es ist die erste Latte auf der rechten Seite, welche den Besuchern beim Eintritt zum Schauareal ins Auge sticht. Genauer: Es sind die wiederkäuenden «Perlen», die an der Latte angebunden sind. Hier stehen nämlich die Missen, welche während der letzten Tage an den Gemeindeviehschauen der Region als Schönste ihrer Ortschaften erkoren wurden.
Im Laufe des Vormittages trudelte eine nach der anderen ein, gewaschen, das Schwanzhaar ordentlich gekämmt und da und dort das Euter mit Öl glänzend poliert. Alle bereit, sich an der offiziellen Miss-Linth-Wahl von der schönsten Seite zu präsentieren.


Goldingen von Vize-Miss vertreten

Änderungen gab es bei der Miss Goldingen. Fabrizio Harley von Hubert Kühne musste den Stall hüten. Sie sei gesundheitlich angeschlagen. Ein Darmproblem, hörte man munkeln. Als Vize-Miss-Goldingen reiste daher Dally Optima von Edwin Schirmer an. Noch während sich die Kühe in Warteposition befanden, hörte man das Fachsimpeln der Interessierten und hinter verdeckter Hand auch den einen oder anderen Tipp abgeben. Am Ende waren es aber vier Experten, welche die Miss Linth kürten.
Zum fünften Mal Ruth Marti
Zuerst drehten alle amtierenden Dorf-Missen eine Runde im Ring. Während dieser Zeit klassierten die Experten die Tiere, ohne sich miteinander abzusprechen. «Häsch das Uter gsee» oder  «Lueg dä Rahme aa», waren Sätze, welche immer wieder unter den zahlreichen Zuschauern fielen. Dann galt es für die Kuhdamen, den Ring zu verlassen. Eine um die andere Schönheit konnte nun erneut hereingeführt werden. Jetzt erst verrieten die vier Experten die jeweilige Punktzahl, welche sie dem Tier gegeben hatten.
Nicht immer waren sie sich einig. Manchmal gesellte sich zu drei tiefen Zahlen eine hohe vierte. Doch bei Jakari war der Fall eindeutig. Mit hervorragenden vier Punkten, der absoluten Bestnote, erhielt sie den Miss-Linth-Titel. Schaurichter Peter Frei aus Wildhaus war im Gespräch mit der «Südostschweiz» voll des Lobes über dieses Tier. «Die ganze Kuh weist eine bestechende Harmonie aus», betonte er. Aber dieses Euter, das sei einfach – und an dieser Stelle folgte ein Kraftausdruck – toll. So siegte Jakari aus dem Stall von Ruth Marti aus Schänis vor der Kuh Jongleur Jarina aus Rieden.
Es ist bereits der fünfte Sieg für Ruth Marti. Einmal nur konnte in der 17-jährigen Geschichte der Miss-Linth-Wahlen Benken den Titel für sich verbuchen. Ansonsten machten die drei Gemeinden Ernetschwil, Goldingen und Schänis den Miss-Titel unter sich aus.

Seid Ihr mit der Wahl der Experten einverstanden? Stimmt jetzt für Eure Miss.

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