×

Das Wohl der Helfenden an erster Stelle

Der Jakobshorn-Parkplatz hat sich dieses Wochenende wieder in ein Paradies für Bikerinnen und Biker verwandelt. Dies ist nur dank eines motivierten Organisationskomitees und über hundert freiwillig Helfenden möglich. Doch was alles zum Erfolg einer solchen Veranstaltung nötig ist, wird oft übersehen.

Davoser
Zeitung
02.07.24 - 17:00 Uhr
Sport
Die Freude ist gross, wenn ie Mitglieder des Organisationskomitees mit der Verpflegung kommen.
Die Freude ist gross, wenn ie Mitglieder des Organisationskomitees mit der Verpflegung kommen.
wey
Zum zweiten Mal hat die Eventserie «ÖKK Bike Revolution» Halt in Davos gemacht. Hunderte von begeisterten Bikerinnen und Bikern sowie Gästen trafen sich am Fusse des Jakobshors. Athleten haben sich von der U9 bis zur Elite gemessen. Gäste genossen das vielfältige Angebot von der Gastronomie bis zur Bike-Expo. Es war ein gelungenes Fest für Gross und Klein. Doch bis ein solcher Event steht, sind viele von Arbeitsstunden nötig. «Wir starten mit der Organisation für das nächste Jahr eigentlich direkt nach dem durchgeführten Event», erklärt André Rellstab, Leiter Events der Davos Destinations-Organisation (DDO). «Viel zu tun gibt im Vorfeld die Information der Anwohner. Zudem ist das Einholen der Bewilligungen ein grosser Teil unserer Vorarbeit», ergänzt Rellstab.

«Verdankenswert ist, dass wir von der sehr guten und vorhandenen Infrastruktur vor Ort profitieren dürfen, was uns einiges erleichtert», erklärt er weiter. Zudem sei die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern, Gemeinde, Bergbahnen usw. stets unkompliziert und zielführend. Dies mache die Planung wie auch die Durchführung jeweils einfacher. So sei man sehr dankbar, dass beispielsweise die Startnummernausgabe im «Guesthouse Bolgenhof» vonstattengeht und, dass das «Chalet Bello» als Schaltzentrale und Hospitality-Bereich genutzt werden könne.

Das Rückgrat der Veranstaltung

«Am Event selbst haben wir jeweils nicht mehr allzu viel zu tun – vorausgesetzt, wir haben an alles gedacht», meint Sara Koller, Projektleiterin seitens der DDO für die «ÖKK Bike Revolution». Was allerdings in keiner Weise heisst, dass die OK-Mitgliederinnen und Mitglieder während der Veranstaltung nur auf der faulen Haut liegen können. Als Ansprechpartner für dies und das werden sie während des ganzen Wochenendes auf Trab gehalten. «Wir koordinieren jeweils den Aufbau, die Ankunft der Teams sowie den Ablauf während des gesamten Events», erklärt Koller, «dies ist nicht immer ganz einfach, aber dafür sind wir jeweils das ganze Wochenende vor Ort.»

Am wichtigsten seien die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer. «Ohne unsere rund 120 ‹Volunteers› könnten wir die Veranstaltung nicht durchführen», sagt Koller. Das diese das Rückgrat des Events bilden, zeigt sich auch im Umgang des Organisationskomitees mit den Freiwilligen. Während die Streckenposten ihre Arbeit tun, packt Koller einen grossen Rucksack mit Getränken, Sandwiches und Süssigkeiten. «Einmal am Tag laufen wir die gesamte Strecke ab und bringen unseren Volunteers Verpflegung», führt Koller aus, «das Wohl unserer Helferinnen und Helfer steht für uns an höchster Stelle.»

Es brauche jeweils jede und jeden einzelnen, um eine Veranstaltung wie die «ÖKK Bike Revolution» zu stemmen. «Wir sind froh, dass der Event mit etwas Wetterglück und ohne nennenswerte Vorkommnisse oder Probleme durchgeführt werden konnte», sagt Koller, «dies zeigt, dass die lange, intensive Planungsphase zielführend und erfolgreich gewesen ist.»

Auch für einen kleinen Schwatz ist bei der Runde um die Strecke Zeit.
Auch für einen kleinen Schwatz ist bei der Runde um die Strecke Zeit.
wey
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Sport MEHR