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Zogg setzt sich im Schweizer Final gegen Jenny durch und ist Weltmeisterin

Die Snowboarderin Julie Zogg gewinnt an der WM in Bakuriani Gold im Parallelslalom. Sie bezwingt im Final ihre Teamkollegin Ladina Jenny. Der Churer Dario Caviezel scheidet im Viertelfinal aus.

Südostschweiz
21.02.23 - 13:42 Uhr
Schneesport
Siegesjubel: Julie Zogg setzt sich gegen ihre Teamkollegin durch und ist Weltmeisterin.
Siegesjubel: Julie Zogg setzt sich gegen ihre Teamkollegin durch und ist Weltmeisterin.
Bild Gian Ehrenzeller / Keystone

Julie Zogg wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, nachdem sie in der Qualifikation die Bestzeit aufgestellt hatte. Die 30-jährige Sarganserländerin war bereits 2019 in Park City in dieser Disziplin Weltmeisterin geworden. Ladina Jenny, auch sie eine St. Gallerin, übertraf ihr Karrierebestresultat. Sie hatte sich 2019 in den USA Bronze nach dem Parallelriesenslalom umhängen lassen.

Sowohl der blaue als auch der rote Kurs liessen Siegfahrten zu. Deshalb schuf nicht der Parcours die Differenz, sondern ein kleiner Fehler der Aussenseiterin im Flachstück.

Medaillen Nummer 2 und 3

Die Qualifikationsschnellste Julie Zogg hatte in den Achtelfinals zunächst Teamkollegin Jessica Keiser ausgeschaltet. Danach musste die 49-jährige Österreicherin Claudia Riegler die Überlegenheit anerkennen, und auch deren Landsfrau Sabine Schöffmann, die später zu Bronze fuhr, blieb chancenlos. Ladina Jenny überwand die grösste Hürde in den Achtelfinals, als sie den Wettkampftag von Daniela Ulbing beendete. Die Österreicherin hatte am Sonntag im Riesenslalom Silber gewonnen.

Die 35-jährige Walliserin Patriza Kummer, die quasi aus dem Nichts in der Qualifikation auf Platz 3 fuhr, scheiterte in der ersten K.o-Runde nach einem Fehler. Auch die Männer carvten diesmal nicht erfolgreich. Der Churer Dario Caviezel, WM-Zweiter am Sonntag im Parallelriesenslalom, schied in den Viertelfinals aus. Gian Casanova hatte es in der Runde zuvor erwischt.

Kein Glück: Dario Caviezel geht nach seiner Silbermedaille im Riesenslalom im Slalom leer aus.
Kein Glück: Dario Caviezel geht nach seiner Silbermedaille im Riesenslalom im Slalom leer aus.
Bild Zurab Kurtsikidze / Keystone

Die Schweizer Delegation holte an die Titelkämpfen in Georgien die Medaillen Nummer 2 und 3. (sda/red)

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