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Die Schweizer Skispringer finden auch mit Peier nicht aus dem Tief

Beim Weltcupspringen in Titisee-Neustadt setzte es für das bislang schwache Schweizer Team eine weitere Enttäuschung ab. Der Rückkehrer Killian Peier scheiterte in der Qualifikation.

Agentur
sda
09.12.22 - 14:42 Uhr
Schneesport
Ein nachdenklicher Killian Peier mit Blick auf die Anzeigetafel. (Archivaufnahme)
Ein nachdenklicher Killian Peier mit Blick auf die Anzeigetafel. (Archivaufnahme)
KEYSTONE/EPA COMPIC/KIMMO BRANDT

Der WM-Dritte von 2019 hatte den Saisonauftakt wegen einer Entzündung der Patellasehne verpasst. Beim ersten Ernstkampf konnte der Waadtländer nun den Trainingsrückstand nicht verbergen. Mit 119 m belegte der 27-Jährige bloss Platz 55 unter 64 Teilnehmern.

Noch vor einem Jahr hatte sich Peier ganz anders präsentiert. In den neun Events vor der Vierschanzentournee sprang er fünfmal in die Top 10. Im Verlauf der Saison baute er allerdings ab und kam auch an den Olympischen Spielen in Peking nicht auf Weite.

Die Schweizer Skispringer haben derzeit den Anschluss ans internationale Niveau verpasst. Nach fünf Springen stehen sie seit Freitag immerhin mit ein paar Weltcuppunkten da. Gregor Deschwanden erreichte in Titisee-Neustadt nahe der Schweizer Grenze Platz 28.

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