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Para-Langläufer Tavasci: «So einen guten Saisonstart hatte ich noch nie»

Die Para-Langläufer bestreiten ihre WM in Schweden, die Para-Skirennfahrer kämpfen in Spanien um Edelmetall. Mit Luca Tavasci ist in Schweden auch ein Engadiner mit dabei.

Stefan
Salzmann
17.01.23 - 12:09 Uhr
Wintersport
In guter Form: Für den Engadiner Para-Langläufer Luca Tavasci hätte die Weltcupsaison nicht besser starten können.
In guter Form: Für den Engadiner Para-Langläufer Luca Tavasci hätte die Weltcupsaison nicht besser starten können.
Bild Goran Basic

Für die Para-Wintersportler steht ein Grossereignis vor der Türe. Während sich die Skirennfahrer in diesen Tagen im spanischen Espot an einer Weltmeisterschaft messen, findet im schwedischen Östersund eine Langlauf-WM statt. Mit Luca Tavasci ist dort auch ein Engadiner dabei. Der 29-Jährige fühlt sich so gut in Form wie kaum einmal zuvor.

Mitte Dezember wurde Tavasci im finnischen Vuokatti Sechster über zehn Kilometer klassisch. Gegenüber dem Swiss-Paralympic-Verband sagt er: «So einen guten Saisonstart hatte ich noch nie. Ich wusste, dass ich alles geben musste, um die Selektion für die WM zu schaffen, aber dass ich gleich so gut starte, hat mich auch etwas überrascht.» 

Die Leistungsexplosion kommt nicht von ungefähr. Tavasci hat in der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt sein Arbeitspensum reduziert und das Training erhöht. Nun will er an der WM konstante Rennen zeigen und die guten Resultate aus dem Weltcup möglichst bestätigen.

WM-Medaille als Ziel: Der Neuenburger Sara-Skirennfahrer Robin Cuche will an der WM in Spanien aufs Podest fahren.
WM-Medaille als Ziel: Der Neuenburger Sara-Skirennfahrer Robin Cuche will an der WM in Spanien aufs Podest fahren.
Bild Goran Basic

Cuche als grosser Trumpf 

Nicht alleine, sondern gar zu dritt sind die Schweizer Para-Skirennfahrer an der WM in Spanien vertreten. Vor allem dem Neuenburger Robin Cuche ist nach vier Weltcupsiegen einiges zuzutrauen. Aber auch der Walliser Théo Gmür hat mit zwei zweiten Plätzen bereits überzeugt. 

Gegenüber dem Swiss-Paralympic-Verband sagt Gmür vorausblickend auf die WM in Spanien, die vom 21. bis 29. Januar stattfindet: «Das Ziel ist klar eine WM-Medaille zu holen.» 

Noch nicht auf Touren gekommen ist in dieser Saison Routinier Thomas Pfyl. Eine letzte Chance bietet sich dem Schwyzer nun an der WM, es wird sein letzter Grossanlass sein. Danach wird er vom Spitzensport zurücktreten. 

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