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Nadine Fähndrich und Hediger laufen in die Top Ten

Nadine Fähndrich und Hediger laufen in die Top Ten

Nadine Fähndrich und Jovian Hediger stossen am Samstag beim Sprint in klassischer Technik in Oberstdorf anlässlich der 4. Etappe der Tour de Ski in die Halbfinals vor.

Agentur
sda
01.01.22 - 15:11 Uhr
Wintersport
Nadine Fähndrich kann in der Abfahrt kurz verschnaufen. (Archivaufnahme)
Nadine Fähndrich kann in der Abfahrt kurz verschnaufen. (Archivaufnahme)
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die Zentralschweizerin verpasste an jener Stätte, wo sie vor einem knappen Jahr an den Weltmeisterschaften auf derselben Strecke mit den Skating-Latten WM-Silber im Team-Sprint gewonnen hatte, den Endlauf wegen eines Wacklers im Halbfinal in der Abfahrt zum Ziel. Diese Unsicherheit nahm ihr der Schwung. Mehr als Platz 4 im Halbfinal-Lauf und der 8. Schlussrang lag danach nicht mehr drin.

Auch Hediger, im Gegensatz zu Nadine Fähndrich klassisch stärker einzustufen als auf den Skating-Ski, belegte den 8. Rang. Für den Westschweizer wird noch ein Partner für den Team-Sprint an den Olympischen Spielen in Peking gesucht, wo diese Disziplin klassisch gelaufen wird. In Oberstdorf drängte sich keiner auf. Zweitbester Schweizer war Cyril Fähndrich im 38. Rang.

Die Tour-Leaderin Jessie Diggins, Siegerin des Sprints zum Auftakt in Lenzerheide, schied im Viertelfinal unverschuldet durch Sturz aus. Ausgerechnet Frida Karlsson löste mit einem übereilten Spurwechsel das Chaos aus. Die Co-Favoritin aus Schweden wurde nach diesem klaren Foul nicht nur mit Rückversetzung auf Platz 30 bestraft, sondern erhielt im Gesamtklassement noch 3 Minuten aufgebrummt. Den prestigeträchtigen Overall-Sieg kann die junge Schwedin erst ab dem kommenden Jahr verwirklichen.

In Führung liegt neu Natalia Neprjajewa. Die Russin wird am Montag im Val di Fiemme über 10 km klassisch mit Massenstart und am Dienstag beim Anstieg zur Alpe Cermis versuchen, die Konkurrentinnen in Schach zu halten.

Im Gesamtklassement der Männer baute Johannes Hösflot Klaebo den Vorsprung aus. Der Norweger gewann den Sprint souverän, Alexander Bolschunow verpasste den Final-Vorstoss um zwei Hundertstel. In der Tour-Wertung liegt der Russe bereits 1:19 Minuten im Hintertreffen.

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