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Obwaldner Janik Riebli bei erster Finalteilnahme gleich Dritter

Janik Riebli schafft beim Skating-Sprint im italienischen Livigno überraschend den Sprung aufs Podest.

Agentur
sda
21.01.23 - 16:13 Uhr
Wintersport
Janik Riebli lächelt beim Medientreff zu Saisonbeginn in die Kamera.
Janik Riebli lächelt beim Medientreff zu Saisonbeginn in die Kamera.
KEYSTONE/YANIK BUERKLI

Der Obwaldner läuft bei seiner Final-Premiere im Weltcup hinter dem Dominator Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen und dem Franzosen Richard Jouve auf Platz 3.

Somit stach einer der beiden Schweizer Trümpfe. Denn im Rücken von Riebli schaffte der Davoser Valerio Grond mit dem 5. Rang ebenfalls seine beste Klassierung im Weltcup - bislang Platz 6 2020 in Davos.

Der 22-jährige Grond und der 24-jährige Riebli gehören zu den aufstrebenden Sprintern im Schweizer Langlaufteam. Während Grond schon eine Finalteilnahme im Weltcup vorweisen konnte und Junioren-Weltmeister wurde, kämpfte sich Riebli aus einem Tief zurück. Der Landwirt aus Obwalden war nicht für die Olympischen Spiele in Peking berücksichtigt worden.

In Livigno zeigte er nun seine Stärken, die er primär auf den Skating-Ski in der 1-1-Technik ausspielen kann. Auf der 500 m langen, leicht ansteigenden Zielgeraden gab er auf 1800 m ü. M. richtig Schub. Riebli stiess von Platz 5 noch in den 3. Rang vor. Den Podestplatz schnappte er keinem Geringerem als Paal Golberg, der Nummer 2 bei den Norwegern, weg.

Mit Riebli, dessen beste Weltcup-Klassierung zuvor der 7. Rang zu Beginn der Tour de Ski im Val Müstair war, stand erstmals seit knapp zwei Jahren wieder ein Schweizer Langläufer auf dem Weltcuppodest. Im Februar 2021 hatten Jovian Hediger und Roman Furger im Team-Sprint von Ulricehamn Platz 2 geschafft. Einen Monat zuvor war Dario Cologna im Val Müstair zum letztem Mal in seiner Karriere auf das Podium gelaufen.

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