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Freud bei den Schweizer Männern, Leid bei den Frauen

Freud bei den Schweizer Männern, Leid bei den Frauen

Der Schweizer Ryan Regez doppelt beim Weltcuprennen der Skicrosser im schwedischen Idre Fjäll nach und gewinnt nach seinem Sieg am Samstag auch am Sonntag. Alex Fiva fuhr bis in den Viertelfinal.

Südostschweiz
23.01.22 - 14:34 Uhr
Wintersport
Ryan Regez hatte in Idre Fjäll allen Grund zur Freude
Ryan Regez hatte in Idre Fjäll allen Grund zur Freude
KEYSTONE/EPA/Anders Wiklund

Nach einer spektakulären Aufholjagd auf der Zielgeraden setzte sich Regez im Final im Fotofinish gegen den Schweden David Mobärg durch und holte seinen sechsten Weltcupsieg. Der Berner Oberländer untermauerte damit mit seinen beiden Siegen in Mittelschweden knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking seine Topform.

Eine gute Leistung zeigte auch Romain Détraz, der sich nach Platz 7 am Vortag um zwei Plätze verbesserte und den kleinen Final für sich entschied. Für Marc Bischofberger, den Olympia-Zweiten von 2018, setzte es mit dem Ausscheiden in den Achtelfinals eine weitere Enttäuschung ab.

Bei den Frauen doppelte die Schwedin Sandra Näslund in einem von diversen Stürzen überschatteten Rennen ebenfalls nach und feierte überlegen den neunten Sieg im zehnten Saisonrennen. Zu den Sturzopfern gehörten auch Sanna Lüdi und Saskja Lack. Lüdi gab den Sieg im kleinen Final und damit Platz 5 aus der Hand, als sie auf der Zielgeraden in Führung liegend nach einer Welle abhob und zu Fall kam. Die verletzte Fanny Smith fehlte bei der Olympia-Hauptprobe aufgrund einer Knieverletzung.

Der Bündner Alex Fiva und Teamkollege Tobias Baur scheiterten in Idre im Viertelfinal. Für Joos Berry und Marc Bischofberger bedeuteten die Achtelfinals schon die Endstation.(nua/sda)

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