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Das Laax Open als letzter Gradmesser vor Peking

Das Laax Open als letzter Gradmesser vor Peking

In Laax steigt am Wochenende die Olympia-Hauptprobe der Freestyle-Snowboarder. Beim letzten Weltcup-Stopp vor Peking ruhen die Schweizer Hoffnungen vor allem auf den Halfpipe-Spezialisten.

Agentur
sda
13.01.22 - 04:00 Uhr
Wintersport

Jan Scherrer, der im November zum ersten Mal Vater geworden und im Dezember in Copper Mountain als Zweiter auf das Podest gesprungen ist, sowie David Hablützel und Pat Burgener verfügen alle über das Repertoire, um am Samstag am Laax Open in der Halfpipe um den Sieg mitzumischen. Im Vorjahr belegte das Trio am Heim-Weltcup die Plätze 6 (Hablützel), 7 (Scherrer) und 11. Scherrer beendete den Contest schon dreimal als Vierter.

Für den letzten Podestplatz am Crap Sogn Gion sorgte 2019 Moritz Thönen als Dritter im Slopestyle. 2018 triumphierte der vor anderthalb Jahren zurückgetretene Iouri Podladtchikov in der Halfpipe, wie Thierry Brunner bei der Weltcup-Premiere 16 Jahre zuvor.

Mit dem Japaner Yuto Totsuka figuriert der Titelverteidiger auch in diesem Jahr im Teilnehmerfeld, ebenso wie der Schwede Niklas Mattsson im Slopestyle. Totsukas Landsmänner Ruka Hirano und Ayumu Hirano treten als Nummern 1 und 2 im Halfpipe-Weltcup an, der Kanadier Sébastien Toutant als Führender im Slopestyle. Die internationalen Aushängeschilder bei den Frauen sind die Olympiasiegerinnen Chloe Kim aus den USA und Anna Gasser aus Österreich.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 140'000 Franken. Die Entscheidungen fallen am Samstag - jene der Slopestyler am Mittag, jene in der Halfpipe am Abend unter Flutlicht. Am Donnerstag und Freitag stehen die Qualifikationen und Halbfinals auf dem Programm. Athletinnen und Athleten aus der zweiten Reihe bietet sich eine letzte Gelegenheit, sich für eine Olympia-Selektion aufzudrängen.

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