Totaler Triumph der Schweizerinnen
Am vergangenen Wochenende fand auf dem Rinerhorn der letzte alpine FIS-Snowboard-Europacup dieser Saison statt.
Dabei wurden am Sonntag auch die Europacup-Toursieger gekürt.
Am vergangenen Wochenende fand auf dem Rinerhorn der letzte alpine FIS-Snowboard-Europacup dieser Saison statt. Dabei wurden am Sonntag auch die Europacup-Toursieger gekürt.
Der kurzfristig von Slowenien übernommene Europacup begann am Samstag für die Organisatoren sehr gut: Insgesamt 111 Athletinnen und Athleten aus 18 Nationen lieferten sich einen spannenden Parallel-Riesenslalom. Da gleichzeitig auch noch die Schweizer Meistertitel im Riesenslalom vergeben wurden, war auch wieder das Nationalkader am Start. Die Schweiz hatte somit vor allem bei den Frauen sehr gute Karten, und die Damen wussten ihre Erfahrung auch zu nutzen. Einzig die ebenfalls weltcup-erfahrene Russin Anastasia Kurochkina hätte im kleinen Final noch einen Dreifachsieg der Schweizerinnen verhindern können. Dies gelang ihr aber nicht, und so standen am Ende des Renntages die drei Schweizer Weltcupfahrerinnen Ladina Jenny (1. Rang), Julie Zogg (2.) und Jessica Keiser (3.) auf dem Podest. Bei den Männern musste sich Dario Caviezel als bester Schweizer mit dem 4. Platz zufriedengeben. Der Sieg ging an Iaroslav Stepanko (RUS), Zweiter wurde Rok Marguc (SLO), und den dritten Platz holte sich Alexander Payer (A). Zusammen mit seiner Partnerin Ladina Jenny konnte Dario Caviezel bei der Rangverkündigung aber trotzdem noch einen Pokal, nämlich jenen des Schweizer Meisters, in Empfang nehmen.
Auch für den Parallelslalom am Sonntag waren wieder 111 Athletinnen und Athleten gemeldet. Der über Nacht gefallene Neuschnee hatte die Piste aber zu stark aufgeweicht, sodass das Rennen nach dem ersten Qualifikationslauf der Frauen aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde. Schade, hatten die Schweizerinnen – darunter auch die Nachwuchsathletinnen Flurina und Laila Baetschi aus Davos – doch im ersten Lauf sehr gute Zeiten herausgefahren. Aber den 68 noch am Start wartenden Männern, zu denen auch die Davoser Felix und Elias Kaufmann sowie Sven von Siebenthal gehörten, hätte die Piste aus Sicht der Coaches nicht mehr standgehalten. Deshalb wurde das Rennen mit klarem Coaches-Entscheid noch vor dem Start der Männer annulliert, und es verblieb am Sonntagmittag lediglich die Vergabe des Pokals für den Europacup-Toursieg. Hier gab es für die zwei Schweizer Challenger-Athletinnen Larissa Gasser und Xenia Spörri aber noch Grosses zu feiern: Larissa Gasser holte sich den Toursieg, und Xenia Spörri durfte sich über die Silbermedaille freuen. Der dritte Platz ging an die Kanadierin Megan Farrell. Bei den Männern gewann Arvid Auner (A) vor Gabriel Messner (I) und Fabian Obmann (A). Der Schweizer Gian Casanova wurde Fünfter.
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