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Wie aus einem Traum Realität wurde

Wie aus einem Traum Realität wurde

Anfang Saison hat Laurien van der Graaff vom Traum einer WM-Medaille gesprochen. Nun hält sie die Silberne in der Hand. Warum sie nicht vom Druck übermannt wurde und wie ihre Silbernacht war.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Wintersport

TV Südostschweiz hat Laurien van der Graaff nach ihrem Traumlauf, den sie zusammen mit Nadine Fähndrich hingelegt hat, per Videotelefonie interviewt.

Geschlafen hat sie wenig, wie sie erzählt:

Laurien van der Graaff im Interview mit Melanie Möhr.

Schon vergangene Saison glänzte das Duo van der Graaff/Fähndrich mit zwei Podestplätzen. Im Vorfeld hatte niemand diese starke Saison erwartet. Denn Laurien van der Graaff brachte sich die vorherige Saison körperlich und mental an den Anschlag. Sie wollte zu viel, trainierte zu viel und verlor fast alles. Es war unklar, ob die 33-jährige Davoserin überhaupt weitermachen würde.

Vor der aktuellen Saison hörte sich van der Graaff schon wesentlich zuversichtlicher an. Resultate wollte sie bewusst in den Hintergrund rücken und die Freude am Sport in den Vordergrund. Doch auch ohne festgelegte Ziele – geträumt hat sie schon vor Monaten von der WM-Medaille, wie diese Interviewausschnitte zeigen:

Laurien van der Graaff vor der Saison.

Rückblickend ist ihre Strategie voll aufgegangen. Und obwohl sie und Nadine Fähndrich zu den grössten Medaillenanwärterinnen im Schweizer Team gehörten, sei der Druck kaum zu spüren gewesen, erzählt die Davoserin. Die Anspannung sei überall da gewesen, aber nicht bei ihr.

Laurien van der Graff über die Schutzblase:

Laurien van der Graaff über den Druck

Für Laurien van der Graaff ist es der grösste Erfolg ihrer Karriere. Eine Karriere, die von Höhen und Tiefen begleitet wurde.

Mehr über Laurien van der Graaffs Erfolg erfahrt ihr am Dienstagabend auf TV Südostschweiz um 18:30 in der neuen Sendung «Rondo Sport»

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