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Hoffnung auf reguläre Durchführung «längst beerdigt»

Hoffnung auf reguläre Durchführung «längst beerdigt»

Kann der Engadin Skimarathon 2021 trotz Corona stattfinden? Die Veranstalter tüfteln an verschiedenen Szenarien – und haben durchaus innovative Ideen. Klar ist aber, dass nicht 14'000 auf einmal werden starten können.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Wintersport
Nach 2020 wird der Engadin Skimarathon auch 2021 nicht im gewohnten Rahmen stattfinden können.
KEYSTONE

42 Kilometer, über 14'000 Teilnehmer aus rund 60 Nationen – der Engadin Skimarathon ist die zweitgrösste Laufveranstaltung der Welt und seit Jahrzehnten eine feste Grösse im Schweizer Breiten- und Spitzensport. Am 14. März soll die 53. Ausgabe des Traditionsanlasses stattfinden. Nur: Derzeit ist das Anmeldeportal geschlossen. Nach der coronabedingten Absage in diesem Jahr wird die Pandemie das Programm auch 2021 massiv beeinflussen.

Hoffnung auf reguläre Durchführung beerdigt

Im neuen Sportpodcast «Heimspiel» der Südostschweiz äussert sich nun Rennleiter Adriano Iseppi zur aktuellen Situation. «Die Hoffnung, 14'000 Teilnehmer auf einmal starten lassen zu können, haben wir längst beerdigt», so der ehemalige Spitzenlangläufer und heutige TV-Experte bei SRF. Im Organisationskomitee werden jedoch verschiedene Alternativen geprüft. Unter anderem: Ein Anlass über mehrere Tage mit einer täglich beschränkten Teilnehmerzahl. «Rund 500 bis 1000 Athleten könnten wir pro Tag auf die Loipe lassen», so Iseppi.

Auch die Möglichkeit, den Engadiner – ähnlich zu verschiedenen Sommerläufen – digital durchzuführen, wird intern diskutiert. Iseppi hat jedoch seine Bedenken: «Jeder Tag ist anders, mal etwas mehr Gegenwind, mal eine andere Sonneneinstrahlung. Im Winter sind diese Auswirkungen deutlich stärker als im Sommer.» Spätestens bis am 6. Januar wollen die Organisatoren eine definitive Entscheidung treffen. (mir)

Hier geht's zum Podcast mit Adriano Iseppi

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