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Dauer-Springen über zehn Tage in Norwegen

Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann, der WM-Dritte Killian Peier, Gregor Deschwanden und Andreas Schuler starten am Freitagabend mit der Qualifikation in Oslo zur Raw-Air-Tour.

Agentur
sda
Freitag, 06. März 2020, 05:47 Uhr Skispringen
Simon Ammann und Co. ist an zehn aufeinanderfolgenden Tagen auf vier Schanzen in Norwegen gefordert
Simon Ammann und Co. ist an zehn aufeinanderfolgenden Tagen auf vier Schanzen in Norwegen gefordert
KEYSTONE/EPA/KIMMO BRANDT

Das Quartett ist an zehn aufeinanderfolgenden Tagen auf vier Schanzen in Norwegen gefordert. Den Auftakt macht der Holmenkollen in Oslo. Danach wird auch in Lillehammer, Trondheim und Vikersund gesprungen. Die Qualifikation fliesst ebenso in die Gesamtwertung ein wie die vier Einzelwettkämpfe, die anderen drei Qualifikationen und die Teilergebnisse der zwei Team-Springen am Holmenkollen und auf der Flugschanze in Vikersund. Im Idealfall ergibt dies 16 gewertete Sprünge. Neben den Weltcup-Punkten winkt vor allem das Geld. Insgesamt ist für die Raw Air (raue Luft) ein Preisgeld von 100«000 Euro ausgeschrieben, der Sieger erhält davon 60»000.

Die vor drei Jahren in Norwegen neu eingeführte Wettkampfserie bildet auch gewissermassen eine Konkurrenz für die traditionelle Vierschanzentournee und erntet von Athleten und Trainern regelmässig grosses Lob. In drei Punkten scheint Raw Air der Tournee derzeit sogar voraus: Der Transport von Schanze zu Schanze wird zentral organisiert und damit den Teams erleichtert. Zudem ist das Preisgeld deutlich höher und die Gleichberechtigung schon ein grosses Stück weiter fortgeschritten. Während bei der Tournee nach 68 Jahren noch über eine Beteiligung der Frauen diskutiert wird, ist sie in Skandinavien bereits im dritten Raw-Air-Jahr eingeführt worden.

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