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Einzig Aita Gasparin mit starker Schweizer Leistung

Aita Gasparin zeigt im Sprint der WM in Antholz überraschend das beste Schweizer Resultat. Die jüngste der Gasparin-Schwestern erreicht dank einer makellosen Leistung im Schiessstand den 10. Rang.

Südostschweiz
Freitag, 14. Februar 2020, 16:14 Uhr Biathlon
Aita Gasparin, die beste Schützin im Schweizer Team, kontrolliert die Windfähnchen.
Aita Gasparin, die beste Schützin im Schweizer Team, kontrolliert die Windfähnchen.
KEYSTONE/AP/Darko Bandic

Aita Gasparin war eine von bloss vier Athletinnen im Feld der 101 Läuferinnen, die alle Scheiben abräumten. Auf der Loipe büsste sie über 7,5 km allerdings 1:40 Minuten auf die Deutsche Denise Herrmann ein, die wegen dreier Strafrunden mit Platz 5 vorlieb nehmen musste. Mit Marte Olsbu Röiseland stammte die Siegerin aus Norwegen, Silber gewann überraschend die Amerikanerin Susan Dunklee. Völlig unerwartet kam sogar die Bronzemedaille für die Tschechin Lucie Charvatova. Aita Gasparin verpasste das Podest um 23 Sekunden.

Lena Häcki, dem eigentlichen Schweizer Trumpf, missriet der Wettkampf mit fünf Fehlschüssen gründlich. Die Frau aus Engelberg verpasste als 63. sogar die Verfolgung vom Sonntag. Häcki war mit der schlechten Schiessleistung in bester Gesellschaft. Zahlreiche Top-Athletinnen brachten sich bei schwierigen Windverhältnissen in eine schlechte Ausgangslage für die Verfolgung. Die Weltcup-Führende Tiril Eckhoff verfehlte sogar sechs Scheiben und wurde 59. mit über 2 Minuten Rückstand.

Selina Gasparin erreichte mit drei Fehlschüssen Platz 25., Elisa Gasparin wurde nach ebenfalls drei Strafrunden 50. (sda/so)

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