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Das Olympische Feuer in St. Moritz erlischt langsam

Die Olympischen Jugend-Winterspiele Lausanne 2020 starteten am 9 Januar. Auch Graubünden war dabei. In St.Moritz konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Winterdisziplinen beweisen.

Südostschweiz
Dienstag, 21. Januar 2020, 17:12 Uhr Olympische Jugend-Winterspiele
Das olympische Feuer der Jugend Winterspiele 2020 wurde auch durch Chur getragen.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Die letzten zehn Tage fanden in St. Moritz einige Wettkämpfe der Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 (YOG) statt. Verantwortlich dafür war unter anderem Martin Berthod. Der Bündner engagiert sich für zahlreiche Themen aus Sport und Kultur. Auch bei den YOG hatte er ein Wörtchen mitzureden und war mitverantwortlich dafür, dass die Disziplinen Bob, Skeleton, Schlitteln und Eisschnelllauf auf dem Naturreis in St. Moritz ausgetragen wurden.

Zunächst stand es jedoch schlecht um den Anlass, denn der See wollte bis kurz vor den Wettkämpfen nicht zufrieren. Wie Berthod rückblickend sagen kann, hat glücklicherweise alles im letzten Moment einwandfrei funktioniert. Das offizielle Training und die Wettkämpfe konnten auf sehr gutem Eis stattfinden.
 

Mit dabei waren zahlreiche junge Athleten von nah und fern. Sie stellten ihr Können in den verschiedenen Disziplinen unter Beweis. «Die Anlässe und Wettkämpfe waren sehr gut und es gab keine grossen Probleme. Auch von gravierenden Unfällen wurden wir verschont.» Die Bereitschaft der Teilnehmenden am Anlass mitzumachen und sich darauf vorzubereiten sei ein schönes Zeichen, meint Berthod.

Kein Ende in Sicht

Jetzt stehen rund um den See und die Olypmischen Jugend-Winterspielen noch Aufräumarbeiten an. Denn dieses Wochenende finden bereits die Schweizermeisterschaften im Eisschnellauf statt. Auch in Zukunft soll der Wintersport auf dem St. Moritzer See nicht zu kurz kommen. Berthod verriet, dass es schon Anfragen für künftige Wettkämpfe gebe. Zurzeit würden Gespräche geführt, damit man bald im Klaren sei, wie der nächste Winter aussieht. Anschliessend können entsprechende Planungen vorgenommen werden. Der Eisschnelllauf bleibe aber auf dem St. Moritzer See bestehen.

Berthod ist der Meinung, dass man im Grossen und Ganzen auf einen schönen Anlass zurückblicken könne. «Meine persönlichen Highlights sind auf der einen Seite, dass wir den See so gut hinbekommen haben. Auf der anderen Seite der Event selbst, der gute Stimmung und viel Freude verbreitet hat.» Die letzten zehn Tage seien für alle Teams, Athleten und Organisatoren erfreulich gewesen und blieben in guter Erinnerung. (paa)

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