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Peier in Innsbruck nicht bestechend

Die Rückkehr an die Lieblingsschanze bringt Killian Peier keinen Extra-Schub.

Agentur
sda
Freitag, 03. Januar 2020, 16:43 Uhr Skispringen
Killian Peier fliegt der Stadt Innsbruck entgegen.
Killian Peier fliegt der Stadt Innsbruck entgegen.
KEYSTONE/EPA/RW SS

Der Waadtländer setzte am Qualifikationstag der Skispringer in Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee nicht zum Höhenflug an. Mit den Positionen 14 und 32 im Training sowie Platz 29 im Wettkampfsprung strahlte Peier nicht jene Stärke aus, die ihm vergangenen Februar auf der Bergisel-Schanze WM-Bronze eingetragen hatte. Damals hatte er sich von Beginn an in der Spritze präsentiert. Am Freitag setzte der Schweizer im entscheidenden Sprung nach 119,5 m auf und musste mit einer Position im hinteren Mittelfeld vorlieb nehmen.

Besser machte es Simon Ammann. Der Routinier segelte auf 126 m und wurde in der Endabrechnung 20. Das Schweizer Quartett wird am Samstag vollständig zum dritten Wettkampf der Tournee antreten. Gregor Deschwanden (117,5 m) und Dominik Peter (114,5) flogen in die Positionen 40 und 44.

Der Junioren-Weltmeister Marius Lindvik schwebt nach seinem Sieg beim Neujahrsspringen weiter im Hoch. Der Norweger gewann die Qualifikation vor dem Österreicher Stefan Kraft und dem Deutschen Karl Geiger.

Der Wettkampf vom Samstag verspricht auch mit Blick aufs Gesamtklassement der Vierschanzentournee Spannung. Der Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi aus Japan führt nur 6,3 Punkte vor dem Oberstdorfer Geiger, was einer Differenz von 3,5 m entspricht. Der Pole Dawid Kubacki liegt 4,5 m im Hintertreffen, Lindvik mit 10,5 m. Das Quartett flog am Freitag in die Top 6, die bloss durch 5,0 Punkte getrennt waren.

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