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Killian Peier findet beim Neujahrsspringen aus dem Zwischentief

Killian Peier hat sein Zwischentief überwunden. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen verpasst der Waadtländer die Top Ten nur knapp.

Agentur
sda
Mittwoch, 01. Januar 2020, 17:12 Uhr Skispringen

Der WM-Dritte aus dem Waadtländer Jura setzte nach 133 m beziehungsweise 132,5 m auf. Dies reichte für den 11. Rang, der sich wie ein Befreiungsschlag anfühlen dürfte. Peier hatte in Oberstdorf zum Auftakt der Vierschanzentournee den Finaldurchgang verpasst und war auch zuvor in Engelberg nicht überzeugend aufgetreten. Nun geht es weiter zu Peiers Lieblingsschanze nach Innsbruck, wo er im Februar 2019 zu WM-Bronze geflogen war.

Simon Ammann zeigte mit Sprüngen auf 131 und 132 m eine ansprechende Leistung, die mit Platz 24 belohnt wurde. Gregor Deschwanden musste mit Position 43 vorliebnehmen.

Lindvik siegt erstmals

An der Spitze düpierte derweil der Norweger Marius Lindvik die Favoriten. Der Junioren-Weltmeister von Kandersteg 2018 hielt mit 143,5 m - er stellte den zehn Jahre alten Schanzenrekord von Simon Ammann ein - und 136 m im Finaldurchgang die Favoriten in Schach. Der 21-Jährige siegte erstmals im Weltcup. Er setzte sich vor dem Deutschen Karl Geiger, dem Polen Dawid Kubacki und dem Japaner Ryoyu Kobayashi durch. Der Asiate verpasste somit die Rekordmarke von sechs Siegen in Serie bei der Traditionsveranstaltung in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

Das zweite Springen führte in der Gesamtwertung zu einem Zusammenschluss, der für die Fortsetzung der Tournee in Österreich Spannung verspricht. Titelverteidiger Kobayashi führt weiterhin die Overall-Wertung an, allerdings kam ihm der Oberstdorfer Geiger bis auf 6,3 Punkte näher, was einer Differenz von 3,5 m entspricht. Kubacki liegt 4,5 m im Hintertreffen, Lindvik mit 10,5 m.

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